Filesharing ist seit Jahren das Stichwort, wenn es um das
Teilen von Inhalten über das Internet geht. Zwar ist es aufgrund des Teilens von Inhalten, die unter Datenschutz stehen, in Verruf geraten, aber wer es
für legale Dateien nutzt, hat nichts zu befürchten. Der Vorteil gegenüber einem
One-Click-Hoster ist, das Downloads
peer-to-peer übertragen werden. Auf diese Weise können Verbindungen zu anderen
Usern genutzt werden, die diese Datei besitzen. Das prädestiniert derartige Dienste für den
Dateienaustausch in Unternehmen, zumal der Zugriff in den meisten Netzwerken auf bestimmte Nutzer beschränkt werden kann.
Große Dateien wie Videos oder umfangreiche Bildschirmpräsentationen können so schnell und unkompliziert weitergegeben werden. Aber auch Medieninhalte, die nicht geschützt sind, lassen sich so abrufen. Hierfür gibt es
Tauschbörsen im Internet, die solche Dateien auflisten und die Informationen per Mausklick an den jeweiligen Client weitergeben. Vor allem bei sehr umfangreichen Dateien sind
Filesharing-Dienste
die bessere Alternative, da
Filehoster die Größe der Downloads häufig beschränken.
Clouddienste versprechen das Ersetzen von USB-Sticks. Sie sind derzeit bei Privatanwendern allerdings weniger zum Austausch von Dateien zwischen Menschen als zwischen Geräten im Einsatz. Der Nutzer meldet die
relevanten Geräte beim Dienst an, lädt Dateien hoch und bestimmt, ob Änderungen sich auch auf dieselbe Datei auf anderen Geräten auswirken sollen.
Cloud Computing wird jedoch inzwischen auch innerhalb von
Unternehmen oder gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Behörden genutzt.
Filesharing - Die populärsten Programme
Einer der Klassiker unter den Netzwerken zum Datenaustausch ist
eMule. Der Client erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit,
was auch an der dezentralen Netzstruktur liegt, die es unmöglich macht, illegale Inhalte aus dem Internet zu entfernen. Noch mehr Nutzer gibt es im
BitTorrent-Netzwerk, das für jede Datei ein eigenes Netz aufbaut.
Auf diese Weise kann der Downloader direkt als Quelle für andere genutzt werden. Der gleichnamige Standard-Client ist teilweise kostenpflichtig und wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Add-ons so erweitert, dass neue
User sich nur schlecht zurechtfinden. Eine gute Alternative ist
uTorrent, das es ermöglicht, Videos zu streamen, während sie
heruntergeladen werden. Auch Vuze ist kostenlos und optisch sehr ansprechend. Mit allen drei Clients lassen sich P2P-Verbindungen kinderleicht aufbauen. Wer gezielt mit seinen Freunden Dateien tauschen möchte, wird bei
Dropbox fündig. Der Cloud-Service ist bis 2 GB kostenlos und Ordner können gezielt für einzelne Personen freigegeben werden. Der
Dienst eignet sich also besonders in der kostenfreien Version für den Austausch von Fotos und kurzen Videos.