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	<title>Winload-News &#187; kinoo.to</title>
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		<title>Gelöst? Das Rätsel um Kinoo.to, Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino.to]]></category>
		<category><![CDATA[kinoo.to]]></category>
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		<description><![CDATA[Offenbar wurde nun auch der letzte flüchtige Betreiber des illegalen Streamportals kino.to geschnappt. Dieser betrieb weiterhin ganz ähnliche Angebote und könnte auch mit dem kuriosen kinoo.to in Verbindung stehen.Wie chip.de berichtet, wurde 5 Monate nach Stillegung von kino.to nun auch der letzte Betreiber von der Polizei gefasst. Ausgerechnet in der niedersächsischen Musikhochburg Delmenhorst (Sarah Connor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.winload.de/news/software-screenshot/kinoo1-125x125.jpg" alt="Gelöst? Das Rätsel um Kinoo.to, Teil 2"  style="float: left; margin: 0 10px 10px 0;" class="" /><p><strong><p>Offenbar wurde nun auch der letzte flüchtige Betreiber des illegalen Streamportals kino.to geschnappt. Dieser betrieb weiterhin ganz ähnliche Angebote und könnte auch mit dem kuriosen kinoo.to in Verbindung stehen.</p></strong></p><!--Adsense-below-slider--><span id="more-45826"></span><p>Wie <a href="http://www.chip.de/news/Kino.to-Polizei-schnappt-letzten-Verdaechtigen_52692591.html" target="_blank">chip.de berichtet</a>, wurde 5 Monate nach Stillegung von kino.to nun auch der letzte Betreiber von der Polizei gefasst. Ausgerechnet in der niedersächsischen Musikhochburg Delmenhorst (Sarah Connor, <del datetime="2011-11-08T16:05:06+00:00">Sasha</del>) konnte er am vergangenen Sonntag dingfest gemacht werden. Vorgeworfen wird ihm, ebenso wie den anderen, millionenfache Urheberrechtsverletzung, mit der ein Gewinn von mehreren Millionen Euro erwirtschaftet wurde.</p>
<p>Das Geschäft mit illegal gestreamten Filmen ist offenbar derart lohnend, dass sich der nun Gefasste auch von der Fahndung nach ihm nicht davon abschrecken ließ, weiterzumachen. So geht die Generalstaatsanwaltschaft Dresden davon aus, dass der Verdächtige auch hinter dem Aufbau des kino.to-Nachfolgers Video2K steckte, welches im Wesentlichen das gleiche Angebot war.</p>
<p>An dieser Stelle wird es wieder interessant. Vor einer Woche berichteten wir <a href="http://www.winload.de/news/filme/das-ratsel-um-kinoo-to/" target="_blank">über den kuriosen Fall kinoo.to</a>, eine baugleiche Plattform, für die auf dubiose Art geworben wurde: Eine Mail, die verschiedene Techblogs erreichte, sollte (den unbeholfenen) Eindruck machen, bei kinoo.to handele es sich um ein seriöses und legales Angebot, welches darüber hinaus die deutsche Medienlandschaft revolutionieren würde. Heraus kam wie zu erwarten nichts, die Seite selbst ist zumindest derzeit nicht einmal erreichbar.</p>
<p>Berichtet hatte auch das Blog <a href="http://torrentfreak.com/busted-pirate-movie-site-primed-for-grand-1-5-million-euro-rebirth-111029/" target="_blank">torrentfreak.com</a>, worauf sich in den Kommentaren eine spannende Diskussion ergab. Einer der Teilnehmer hat sich offenbar die IP von kinoo.to angesehen und bemerkt, dass diese mit einem anderen Angebot übereinstimmt &#8211; Video2K!</p>
<p>Gut möglich also, dass hinter kinoo.to eine weitere Plattform des nun verhafteten kino.to/Video2K-Betreibers steckte und dieser bloß ein möglichst weit gestreutes Netzwerk an ähnlichen Angeboten aufbauen wollte. Schon zu kino.to-Zeiten hatte man scheinbare Konkurrenzangebot wie duckload.com aufgebaut (welches inzwischen aber auch längst Geschichte ist). </p>
<p>Sollte dies wirklich so stimmen, dürfte damit nun auch kinoo.to endgültig Geschichte sein. Und damit wäre auch dieses Rätsel endlich gelöst. </p>
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		<title>Das Rätsel um kinoo.to</title>
		<link>http://www.winload.de/news/filme/das-ratsel-um-kinoo-to/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 14:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kino.to]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Netz kursieren Gerüchte, dass der im Juni geschlossene Dienst kino.to als legaler Dienst(!) kinoo.to wieder auferstehen könnte. Macht man es wirklich wie Napster oder handelt es sich um einen groß angelegten Hoax?Im Juni sorgte das Ende des illegalen Streaming-Dienstes kino.to für Furore. Europaweit wurden mehr als ein Dutzend Personen verhaftet, auf der Seite selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.winload.de/news/software-screenshot/kinoo-125x125.jpg" alt="Das Rätsel um kinoo.to"  style="float: left; margin: 0 10px 10px 0;" class="" /><p><strong><p>Im Netz kursieren Gerüchte, dass der im Juni geschlossene Dienst kino.to als legaler Dienst(!) kinoo.to wieder auferstehen könnte. Macht man es wirklich wie Napster oder handelt es sich um einen groß angelegten Hoax?</p></strong></p><!--Adsense-below-slider--><span id="more-45790"></span><p>Im Juni sorgte das Ende des illegalen Streaming-Dienstes <a href="http://www.winload.de/news/web/kino-to-offline-mutmasliche-betreiber-verhaftet/" target="_blank">kino.to für Furore.</a> Europaweit wurden mehr als ein Dutzend Personen verhaftet, auf der <a href="http://kino.to/" target="_blank">Seite selbst</a> prangt seitdem eine Warnung der Kriminalpolizei. Neben lächerlichen Pro-kino.to-Demonstrationen gelang es einer Gruppierung, die sich selbst Anonymous zugehörig fühlt, mit kinox.to eine Alternative aufzubauen, die in Sachen Bedienung und Qualität ein noch größerer Krampf und natürlich ebenso illegal ist.</p>
<p>Nun behauptet ein Anbieter, die Domain kino.to samt Infrastruktur für 1,5 Millionen Euro gekauft zu haben und die Seite schon nächste Woche als legales Angebot wieder auferstehen lassen zu wollen. Da die Geschichte gerade ein wenig herumgeht (zum Beispiel berichtet <a href="http://www.crackajack.de/2011/10/30/the-return-of-kino-to/" target="_blank">Nerdcore</a> und beruft sich auf einen längeren Artikel bei <a href="http://torrentfreak.com/busted-pirate-movie-site-primed-for-grand-1-5-million-euro-rebirth-111029/" target="_blank">torrentfreak</a>), und uns die Ankündigung des Gründers ebenfalls vorliegt, wollen wir uns die Sache doch einmal genauer anschauen.</p>
<p>Um die Seriösität der Nachricht zu verdeutlichen, sollte man vielleicht ganz hinten anfangen. Am Ende der Pressemitteilung heisst es:</p>
<blockquote><p>Um die Legitimität zu bestätigen haben wir mit dem alten Eigentümern eine Vereinbarung dass wir den Übernahmevertrag veröffentlichen dürfen, sollten Sie eine etwaige News schreiben, dürfen Sie diesen gerne beilegen. Befindet sich im Anhang.</p></blockquote>
<p>Dann tun wir das doch. Im Anhang befanden sich folgende zwei Bilder (klicken zum Vergrößern):</p>
<p><a href="http://www.winload.de/news/software-screenshot/lizensenc8n8.png"><img src="http://www.winload.de/news/software-screenshot/lizensenc8n8-300x237.png" alt="" title="lizensenc8n8" width="300" height="237" class="aligncenter size-medium wp-image-45791" /></a></p>
<p>Es handelt sich um den Auszug aus einer Liste von Serien und Filmen und danebenstehend die jeweilige Produktionsfirma. In wiefern das <em>irgendwie irgendetwas</em> legitimieren soll, oder was die Datei überhaupt aussagen soll, bleibt komplett unklar. Spannender wird es schon beim beigelegten &#8220;Vertrag&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.winload.de/news/software-screenshot/rc9VC.png"><img src="http://www.winload.de/news/software-screenshot/rc9VC-239x300.png" alt="" title="rc9VC" width="239" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-45793" /></a></p>
<p>Es geht um eine Geschäft über 1,5 Millionen Euro. Festgehalten wird dies in einem Vertrag, der eine Seite lang ist, als Verkäufer ist eine Person angegeben, die in Spanien residiert, und, sollte es sich nicht um eine Fantasiegestalt handeln, beim Vertragsabschluss im Juli schon seit einem Monat überhaupt keine Kontrolle mehr über die Domain hatte. Übergeben wird die &#8220;gesamte Infrastruktur&#8221; auf einem USB-Stick und 2 CDs. Die Vorstellung macht sich breit, dass sich zwei dubiose Gestalten nachts auf einer Autobahnraststätte eine braune Tüte mit einem USB-Stick (und zwei CDs!) übergeben, während eine weitere Person im Auto checkt, ob die ersten 750.000 Euro bereits überwiesen wurden. </p>
<p>Inbegriffen im Vertrag ist außerdem ein Serverrack (inkl. Gehäuse) in, wo auch sonst, Moskau. Neuer Inhaber der Domain kino.to ist nunmehr ein 25-jähriger, der dafür 1,5 Millionen Euro hingeblättert hat. Glückwunsch.</p>
<p>Da die Frage der Seriösität nun geklärt ist, sollten wir vielleicht den Rest der Email auch durchgehen, es ist einfach zu unterhaltsam. So heisst es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Wir standen die letzten drei Monate in Verhandlungen um das Script von Kino.to sowie der Domain Kino.to.<br />
Schließlich sind wir zu einer Vereinbarung gekommen und haben das komplette Projekt für 1,5 Mio Euro erworben.<br />
Die alte Kino.to Domain wird uns nächste Woche überschrieben, sodass die Besucher wie gewohnt da drauf zugreifen können.<br />
Derweil bieten wir den Benutzern aber die Domain Kinoo.to an, welche auch die neue Standard-Domain wird um den schlechten Ruf von Kino.to aus dem Weg zu räumen, denn unser Ziel ist es ein seriöses und legales Streaming-Projekt bereitzustellen</p></blockquote>
<p>Der Vertrag wurde am 27.07.2011 geschlossen, dennoch befand man sich in den vergangenen 3 Monaten in Verhandlungen. Kinoo.to soll neue Standard-Adresse werden, da Kino.to ein Negativ-Image anhaftet. Weiter:</p>
<blockquote><p>dafür haben wir im Raum Köln eine GmbH gegründet und ein neues Büro bezogen</p></blockquote>
<p>Die im Impressum genannte Kinoo.to GmbH i. Gr. ist im Handelsregister nicht verzeichnet. Als Adresse wird der Zollhafen 18 in Köln angegeben. Beim Zollhafen handelt es sich um einen sanierten Handelsbezirk, Zollhafen 18 besteht aus dem <a href="http://www.kranhaus1.de/de/gallery.html" target="_blank">Kranhaus 1</a>, in dem vornehmlich sehr teure Anwälte und Finanzdienstleister ihren Sitz haben. Eine neue GmbH namens kinoo.to ist in dieser Umgebung schwer vorstellbar.</p>
<blockquote><p>Uns ist klar dass Kino.to einen sehr fragwürdigen Ruf hat auf Grund der Vorkommnisse der letzten Jahre insbesondere im Juni 2011, trotzdem sind wir der Meinung dass das Grundgerüst von Kino.to mit Abstand die beste Plattform ist welche der Markt zur Zeit zu bieten hat und wir sind davon überzeugt dass 1,5 Mio Euro ein vollkommen gerechtfertigter Preis ist, da sehr viele Benutzer die Domain “Kino.to” in ihren Lesezeichen haben.</p></blockquote>
<p>Die 1,5 Millionen Euro sind also tatsächlich weniger für die Infrastruktur gedacht als vielmehr für den Namen kino.to, dessen Wert vor allem darin besteht, dass &#8220;sehr viele Benutzer die Domain “Kino.to” in ihren Lesezeichen haben&#8221;. Während man andererseits jedoch die Domain kino.to durch kinoo.to ersetzen möchte, um das Negativimage des Namens lozuswerden.</p>
<blockquote><p>Wir möchten uns ausdrücklich von anderen, illegalen Streaming-Anbietern distanzieren und möchten nicht mit diesen in einem Atemzug genannt werden, wir zahlen ganz regulär in Deutschland unsere Steuern und agieren nicht anonym über Offshore-Gesellschaften. Unsere Investoren legen auf diesen Punkt sehr viel wert und wir bitten Sie das zu respektieren.</p></blockquote>
<p>Selbstverständlich wird an keiner Stelle genannt, um wen es sich bei den Investoren handelt. Und während man natürlich bei seinem Angebot nichts mit Offshore-Gesellschaften zu tun haben möchte, findet das eigentliche Streaming über das alte Verschleierungsmodell verstreuter Uploader statt.</p>
<blockquote><p>Kinoo.to wird den kompletten deutschsprachigen Markt revolutionieren. Auslands-Expansionen sind vorerst nicht geplant da wir global keine Lizenzen besitzen.</p></blockquote>
<p>Während es in der Tat eine Revolution wäre, wenn aus dem populärsten illegalen Angebot auf einmal ein legales würde, fragt man sich schon, wo es denn überhaupt einen Hinweis dafür gibt, dass man denn wengistens national irgendwelche Lizenzen besitzt. Es darf angenommen werden, dass wenigstens ein deutscher Rechteinhaber mitgeteilt hätte, dass alle seine Filme und Serien demnächst kostenlos im Internet zu sehen sind, dank eines revolutionären Geschäftsmodelles, welches daraus besteht:</p>
<blockquote><p>Die Plattform ist komplett kostenfrei und werbefinanziert durch Partner wie eBay und Amazon.</p></blockquote>
<p>Einhergehend mit:</p>
<blockquote><p>Das Portal wurde grundlegend angepasst, die bekannte Struktur wird aber beibehalten. Der Relaunch Kinoo.to bietet mit Abstand das größte Film und Serienarchiv in ganz Deutschland an, weder legale noch illegale Portale können hier mithalten.</p></blockquote>
<p>Das größte Film- und Serienarchiv in ganz Deutschland, dazu noch für den Nutzer kostenlos, da werbefinanziert. Geführt von einem 25-jährigen, der in einem Büro in einer Nobeladresse sitzt. Bezahlt von unbekannten Investoren. Aufbauend auf einer millionenschweren Domain, die man wegen des schlechten Rufs jedoch um einen Buchstaben erweitern möchte. Infrastruktur auf einem USB-Stick (und 2 CDs!), Server in Moskau. Vertraglich festgehalten auf einem Schmierblatt. Und alles legal.</p>
<p><strong>Was kann da schon schiefgehen?</strong></p>
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