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	<title>Winload-News &#187; Archos</title>
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		<title>CeBIT 2011: Archos mit Arnova Billig-Tablets und eReader</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 16:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile-PC]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu den wenigen Herstellern, die auf der CeBIT echte Neuheiten vorstellen können, gehört das französische Unternehmen Archos, seit langem bekannt für MP3-/MP4-Player. Mit dem Internet Tablet Archos Wi-Fi von 2006 gehören die Franzosen im Grunde sogar zu den Erfindern des Tablets, seit 2007 auch mit Touchscreen. Durchsetzen konnte das Konzept bekanntlich aber erst Apple mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-29666" title="archos-header 125x125" src="/news/software-screenshot/archos-header-125x125.jpg" alt="Archos eReader" width="125" height="125" />Zu den wenigen Herstellern, die auf der CeBIT echte Neuheiten vorstellen können, gehört das französische Unternehmen Archos, seit langem bekannt für MP3-/MP4-Player. Mit dem Internet Tablet Archos Wi-Fi von 2006 gehören die Franzosen im Grunde sogar zu den Erfindern des Tablets, seit 2007 auch mit Touchscreen. Durchsetzen konnte das Konzept bekanntlich aber erst Apple mit dem iPad. In Apples großem Schatten ist aber auch Archos 2010 weit nach vorne gekommen. <span id="more-29618"></span></p>
<p>So war das Geschäftsjahr 2010 sehr erfolgreich, teilt mir Nadine Heinen auf dem Archos-Stand der CeBIT mit. Selbst wenn man berücksichtigt, dass das Jahr 2009 für Archos nicht zu den besten gehörte, sind die Umsatzzuwächse von 44 % und vor allem die Gewinnzuwächse von 120 % tatsächlich beeindruckend. Traditionell ist Archos in Europa am stärksten, aber auch in den USA und sogar Asien wurden 2010 mehr Archos-Player und -Tablets verkauft.</p>
<h2>Arnova: Archos neue Billigmarke</h2>
<p><a href="/news/software-screenshot/arnova-10.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-29667" title="arnova-10" src="/news/software-screenshot/arnova-10-300x191.jpg" alt="Arnova 10" width="300" height="191" /></a>Der Erfolg hat Archos mutig gemacht. Bisher ist das Unternehmen vorrangig im mittleren Preissegment bis 400 € mit Tablets und Playern vertreten, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Kurz vor der CeBIT ist Archos jetzt mit einem ganz neuen Brand namens Arnova aufgetreten. Unter der Marke Arnova wird Archos zukünftig sehr preisaggressiv technisch beschränkte Tablets im Einsteiger-Segment anbieten. Besonders das Arnova 7 mit 7 Zoll Display soll es schon für einen Kampfpreis von nur 99,- € geben. Weiter wird es Modelle mit 8 und 10 Zoll großen Displays geben. Bei allen Modellen kann zwischen kapazitiven und resistiven Touchscreens, Speicherkapazität und Prozessorleistung gewählt werden. Teurer als 249,- € soll aber auch das Flaggschiff Arnova 10 in der bestmöglichen Konfiguration nicht werden.</p>
<p>Ich konnte das Arnova 10 und das Arnova 8 auf der CeBIT bereits in der Hand halten. Vor allem das Arnova 8 macht mit der Frontseite aus Aluminium einen wertigen Eindruck, den man beim Preis von 129,- € nicht erwartet hätte. Natürlich sind die technischen Limitierungen (resistiver Touchscreen und schwacher Prozessor) im Hands-on schon deutlich geworden, dafür zahlt man aber auch nur rund ¼ des Preises für ein neues iPad 2 in der günstigsten Variante, von den kommenden Android-Tablets im Hochpreissegment bis 900 € gar nicht zu reden. Beide Tablets sollen schon ab April in die Läden kommen, auf den 99,- €-Preisschlager Arnova 7 muss man noch bis zum Sommer warten.</p>
<h3>Archos neue Strategie: Highend-Tablets</h3>
<p><a href="/news/software-screenshot/arnova-8.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29668" title="arnova-8" src="/news/software-screenshot/arnova-8-300x189.jpg" alt="Arnova 8" width="300" height="189" /></a>Das ist aber nicht die einzige Änderung bei den Franzosen. Während mit der Arnova-Marke künftig vorrangig sehr preisbewusste Zielgruppen angesprochen werden sollen, möchte Archos die eigene Kernmarke deutlich aufwerten. Dafür sollen ab Sommer neue Archos-Tablets im Highend-Bereich platziert werden. Zur Preisgestaltung konnte mir Frau Heinen noch nichts mitteilen. Prinzipiell ist Archos aber seit Jahren für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt, von daher dürfte sich die Archos-Oberklasse-Range beim Preis voraussichtlich etwas unterhalb der Konkurrenz einordnen.</p>
<p>Neue Archos-Modelle gab es daher neben einem etwas upgedateten Archos 7 Home Tablet mit dem Zusatz V2 nicht. Langfristig wird die Mittelpreis-Range aber wohl wegfallen und Archos sich mit den beiden Marken Archos und Arnova auf den Hochpreis- und Niedrigpreis-Sektor konzentrieren.</p>
<h3>eBook-Reader: Archos 70b eReader</h3>
<p><a href="/news/software-screenshot/archos-ereader.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-29670" title="archos-ereader" src="/news/software-screenshot/archos-ereader-236x300.jpg" alt="Archos 70b eReader" width="236" height="300" /></a>Ein letztes klassisches Archos-Modell ist dann aber noch der ebenfalls knapp zur CeBIT fertig gewordene Archos 70b eReader. Der eBook-Reader mit einem resistiven 7 Zoll Display hat insofern ein interessantes Konzept, da statt des E-Ink-Displays klassischer eBook-Reader ein normales LCD verbaut wurde. Dadurch ist das Schriftbild etwas unruhiger und die Akkulaufzeit sinkt ebenfalls, andererseits kann der eReader dafür auch farbige Bilder farbig wiedergeben. Mit Browser, Video-Player und weiteren Apps bietet der eReader trotz des klassischen Reader-Designs darüber hinaus zahlreiche Funktionen von normalen Tablets. Ob das Hybrid-Modell zwischen eBook-Reader und Tablet PC endlich den Durchbruch für Reader in Deutschland bringen wird, darf angesichts der nach wie vor äußerst restriktiven Veröffentlichungspolitik der deutschen Buchverlage und der fehlenden Unterstützung von DRM-Formaten bezweifelt werden. Der Archos 70b eReader ist ab sofort für runde 130 € zu haben.</p>
<h3>Archos und Android</h3>
<p>In jedem Fall gibt es von Seiten Archos‘ ein klares Bekenntnis zur Android-Plattform, obwohl es derzeit noch Probleme gibt, sich für den offiziellen Android-Market zu registrieren. Google verlangt bestimmte Hardware-Voraussetzungen für den Android-Market wie z.B. Telefonfunktionen und einen Kompass, die die Archos-Tablets nicht erfüllen. Archos hat das Problem kurzfristig durch den Aufbau des eigenen App Stores namens AppsLib Store mit immerhin auch schon 22.000 Applikationen, die zudem im Gegensatz zum Original Google Marketplace auch noch für die einzelnen Geräte getestet wurden. Dennoch steht Archos noch in Verhandlungen mit Google und möchte auch den normalen Marketplace für die Archos-Geräte öffnen.</p>
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		<title>Archos 70b eReader: Erster eBook-Reader mit Android</title>
		<link>http://www.winload.de/news/gadgets/archos-70b-ereader-erster-ebook-reader-mit-android/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 16:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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		<category><![CDATA[LCD]]></category>
		<category><![CDATA[Touchscreen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zur CeBIT hat der französische Hersteller Archos einen weiteren Versuch angekündigt, einen erfolgreichen eBook-Reader herzustellen. Nachdem das ursprünglich als eBook-Killer angekündigte iPad samt Nachfolgern inzwischen zur besseren Daddelkiste verkommen ist, möchte Archos uns nun wieder zum Lesen bringen. Und das soll so gehen: Da es mit den reinen eBook-Readern, also E-Ink-Readern wie dem Kindle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-29284" title="archos-70b-ereader" src="/news/software-screenshot/archos-70b-ereader.jpg" alt="Archos 70b eReader" width="150" height="150" />Pünktlich zur <a href="http://www.cebit.de" target="_blank">CeBIT</a> hat der französische Hersteller Archos einen weiteren Versuch angekündigt, einen erfolgreichen eBook-Reader herzustellen. Nachdem das ursprünglich als eBook-Killer angekündigte iPad samt Nachfolgern inzwischen zur besseren Daddelkiste verkommen ist, möchte Archos uns nun wieder zum Lesen bringen. Und das soll so gehen:<span id="more-29283"></span></p>
<p>Da es mit den reinen eBook-Readern, also E-Ink-Readern wie dem Kindle oder dem Sony Reader, auch nach mehreren Jahren nicht aufwärts gehen will, möchte <a href="http://www.archos.com/?country=de&amp;lang=de" target="_blank">Archos</a> jetzt vom puristischen Ansatz weg und setzt bewusst ergänzend auf Multimedia. Beim Betriebssystem hat Archos daher Googles Android installiert, allerdings in der Version 2.1 Eclair. Die ist nicht mehr ganz taufrisch, dürfte für die Funktionen eines eBook-Readers aber immer noch mehr als ausreichend sein.</p>
<p><a href="/news/software-screenshot/ARCHOS70bereader_6-e12985415672611.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-29291" title="ARCHOS70bereader_6-e1298541567261" src="/news/software-screenshot/ARCHOS70bereader_6-e12985415672611-300x241.jpg" alt="Archos 70b eReader" width="300" height="241" /></a>Zum Betrachten dient ein 7 Zoll großes Touchscreen-Display. Wie uns Archos auf Nachfrage bestätigte, handelt es sich dabei um ein normales LCD. Damit dürfte der Archos eReader eine deutlich kürzere Nutzungsdauer haben als die Konkurrenz mit <a href="http://www.eink.com/" target="_blank">E-Ink</a>. Archos spricht von bis zu 10 Stunden bei ausgeschaltetem WLAN (sonst 8 Stunden). Zudem ist der Touchscreen resistiv und damit nicht multitouchfähig. Aber das kennt man von den eBook-Readern ja ohnehin nicht anders.</p>
<p>Umgekehrt ergeben sich aber wohl auch Vorteile bei der Darstellung von PDF, da diese nicht mehr für die Darstellung zerteilt und neu gesetzt werden müssen. Dank Android sollte es jetzt möglich sein wie gewohnt durch die PDF-Seiten zu scrollen. Für Leseratten gibt es eine Lesezeichenverwaltung, einstellbare Schriftgröße, dank Bewegungssensor automatische Umstellung von Hoch- auf Querformat und eine Bibliotheksverwaltung. Neue Bücher können per WLAN aus Shops runtergeladen oder Online-Lexika gleich online genutzt werden. Unterstützt werden das ePub-Format, auch mit Adobe DRM, und PDF.</p>
<p><a href="/news/software-screenshot/archos-70b-ereader3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29293" title="archos-70b-ereader3" src="/news/software-screenshot/archos-70b-ereader3-216x300.jpg" alt="Archos 70b eReader" width="216" height="300" /></a>Außerdem hat sich Archos seiner alten Kernkompetenz als Hersteller von Mediaplayern erinnert und dem Archos 70b einen MP3- und Videoplayer spendiert. Zum Speichern von Büchern und Multimedia-Inhalten stehen 4 GB interner Speicher zur Verfügung, der mit einer SD-Karte um bis zu 16 GB erweitert werden kann. Wem der im Auslieferungszustand eher bescheidene Funktionsumfang nicht genügt, kann diesen über den App Store mit weiteren kostenlosen oder kostenpflichtigen Applikationen erweitern. Leider gibt es dafür keine Anbindung an den riesigen Android App Store von Google, sondern nur an den alternativen App Store <a href="http://appslib.com/" target="_blank">AppsLib</a>. Dieser bietet nur eine eingeschränkte App-Auswahl, die dafür aber getestet werden und für Tablets geeignet sind. Appslib ist nach dem Google Market der größte Android App Store.</p>
<p>Der Archos 70b eReader ist ab sofort zum Preis von 129,99 € (UVP) erhältlich. Wir sind auf der CeBIT vor Ort und werden uns den eReader von Archos einmal genauer ansehen.</p>
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