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Zeitmanagement mit Windows leichtgemacht: Der To-Do-Manager Wieldy
Wieldy verfährt nach der Methode “Getting Things Done” von David Allen. Ihr werdet aber nicht mit grauer Theorie belastet, sondern könnt gleich loslegen. Das Programm gliedert sich in einen Kontakte- und Aktionenbereich. Damit könnt ihr Aufgaben erfassen und sie bei Bedarf mit Personen aus eurer Kontaktliste und Dokumenten von eurer Festplatte verbinden.
Aufgaben nennt der Programmierer von Wieldy “Ideen”. Zu jeder Idee gehören eine Überschrift und, wenn ihr wollt, auch Schlagworte, Notizen und Dateianhänge. Die Ideen sammelt Wieldy in der Ablage, die am linken Bildschirmrand zu finden ist.
Neue Idee in Wieldy anlegen
Die Verwaltung der Ideenablage ist das Kernstück von Wieldy. Jeder Idee solltet ihr nach und nach eine Aktion zuweisen. Damit legt ihr fest, wann ihr sie abarbeiten wollt. Sie kann zum Beispiel eure nächste Tätigkeit oder der heutige Tag sein. Außerdem könnt ihr Aufgaben an Leute in eurer Kontaktliste deligieren oder sie auf “irgendwann” verschieben. Die Ideen werden dann in die jeweiligen Ordner am linken Bildschirmrand verschoben, wo sie gruppiert vorliegen.
Hauptbildschirm von Wieldy mit einer Aufgabe
Projekte, die aus mehreren Aufgaben bestehen, lassen sich ebenfalls erstellen. Der Kerngedanke von Wieldy und der Getting-Things-Done-Methode ist dabei eine stets leere Ideenbox, damit ihr den Kopf frei habt und nicht von einer ewig langen Aufgabenliste sitzen müsst. Wieldy sorgt dafür, dass dennoch nichts verloren geht, ihr aber auch euren inneren Schweinehund überwindet, nicht alles auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
Neue Adresse anlegen
Ist eine Aufgabe erledigt, könnt ihr sie in Wieldy abhaken. Darüber hinaus steht eine Wiedervorlagenfunktion für regelmäßig wiederkehrende Aufgaben zur Verfügung. Damit die Schreibarbeit in Wieldy nicht überhand nimmt, gibt es sogar Templates.
Eure Aufgaben und Adressen könnt ihr in Wieldy mit einem Passwort schützen. Besonders vorsichtige Benutzer lassen die Arbeitsoberfläche nach einiger Inaktivität automatisch sperren. Wieldy synchronisiert auf Wunsch eure Daten mit einem USB-Stick oder einem Netzlaufwerk. So könnt ihr mit mehreren Rechnern arbeiten.
Loadblog-Fazit:
Wieldy schlägt sich nach einer kurzen Einarbeitungszeit sehr gut. Die Funktionen sind fast selbsterklärend. Wer dennoch tiefer in die Materie von Zeitmanagement und GTD einsteigen will, dem sei David Allens Buch “Wie ich die Dinge geregelt kriege” (ISBN: 3492240607) empfohlen. Leider unterstützt Wieldy nur einen Benutzer – das Deligieren im Programm beschränkt sich also auf eine Notiz. Die frohe Botschaft müsst ihr also immer noch selbst überbringen.
Zeitmanagement und To-Do-Listen