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Welcher ist der beste Browser? Teil 2: Safari, Chrome, Internet Explorer

Verschiedene Browser-LogosIm ersten Teil unserer Übersicht zu Web-Zugangsprogrammen, gerne Browser genannt, haben wir uns mit dem Firefox und Opera beschäftigt. Nun widmet sich das LoadBlog in seiner Übersicht den 3 verbliebenen Großen: dem Microsoft Internet Explorer, Apple Safari und Google Chrome. Im dritten und letzten Teil werden wir einige hoffnungsvolle Newcomer behandeln, die man als experimentierfreudiger Surfer im Auge behalten sollte.

Vorweg ein Update: In den letzten Tagen gab es mit Firefox 3.6 und Chrome 4.0 zwei größere Versionssprünge, die wir im LoadBlog ausgiebig besprochen haben. Das US-Blog Lifehacker hat indes verschiedene Webbrowser auf Ressourcenverbrauch und Geschwindigkeit getestet und dabei interessante Ergebnisse erzielt – so ist Opera in der neuesten Vorabversion erheblich performanter als in der aktuellen stabilen Version. Opera 10.50 sollte man also dringend im Auge behalten. Nun aber in medias res…

Beste Browser:  Apple Safari – “It just works”

Apple Safari 4 Screenshot

Apple Safari: Icon/LogoNimmt man die Meinung so mancher Apple-Fans als Maßstab, ist Safari der beste Browser überhaupt. Nun, auf dem iPhone mag das der Fall sein – auf dem PC nicht. Laut den aktuellen Tests von Lifehacker startet Safari vergleichsweise langsam, hat eine mittelmäßige JavaScript-Performance, ist aber dank Webkit-Engine in der Anzeige der meisten Webseiten relativ schnell und verbraucht nicht allzuviel Arbeitsspeicher. Gut an Safari ist der Lesezeichen-Manager, mit dem man auch RSS-Feeds direkt im Browser abonnieren kann und die verschiedenen wählbaren Schriftenglättungsmodi (auch unabhängig von Windows). Sinnloses, aber hübsches Detail: Man kann duch die Lesezeichen per Cover Flow-Effekt scrollen.

Wer sich Apples Pro-Safari-Argumentation “150 Funktionen” durchliest, wo unter anderem aufgeführt wird, dass Safari unter Windows aussieht wie ein Windows-Programm (!), kommt nicht umhin festzustellen, dass Safari insgesamt zu wenig Alleinstellungsmerkmale besitzt, um gegen die Konkurrenten bestehen zu können. Es fehlen Erweiterungen, der Browser ist leistungsmäßig nicht herausragend und verbraucht auch nicht weniger Ressourcen als andere. Wer eine gute Lesezeichenverwaltung und RSS-Bookmarks braucht, sollte eher den Firefox in Erwägung ziehen, wer den schnellsten Browser sucht, lieber Google Chrome nutzen.

Schlüsselfakten zu Safari

Ressourcenverbrauch: Mittel
Stabilität: Mittel
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Schlecht
Hauptzielgruppe: Apple-Jünger ohne Ambitionen

Safari downloaden

Kostenlos downloaden: Apple Safari (Windows, Mac)
Ein Browser. Nicht mehr, nicht weniger.

Google Chrome: Der junge Wilde

Google Chrome Screenshot

Google Chrome: Icon/LogoDie wichtigsten Details stehen schon in unserem gestrigen Artikel zum Launch von Chrome 4, deswegen hier nur die wichtigsten Fakten. Chrome ist schnell. Sehr schnell. Neben einem flinken Seitenaufbau protzt der Google-Browser mit der derzeit besten JavaScript-Performance und startet relativ flott. Besonderes Merkmal von Chrome ist die Tab-Isolierung: Jeder geöffnete Tab läuft in einem separaten CPU-Prozess. Eine fehlerhaft programmierte Seite lässt so nicht mehr den gesamten Browser abstürzen und Chrome profitiert übermäßig stark von CPUs mit mehreren Threads und Kernen. Diese Funktion besitzt sonst nur der Internet Explorer 8. Ungewohnt, aber schnell erlernt ist die kombinierte Adress- und Suchleiste von Chrome, die dem Nutzer schon während der Eingabe passende Webseiten per Google vorschlägt.

Kehrseite von Chromes Stabilität ist der Speicherverbrauch: Kein anderer Browser benötigt so viel RAM wie Chrome. Bei Verwendung der seit kurzem auch in der stabilen Version nutzbaren Erweiterungen ist der Effekt noch extremer: Bei neun geöffneten Tabs und fünf installierten Erweiterungen verbraucht Chrome im Lifehacker-Test mit etwa 500 MB drei- bis viermal (!) so viel Arbeitsspeicher wie der Firefox. Das ist zwar happig, allerdings haben handelsübliche PCs ausreichend Speicher, sodass Chrome trotzdem wenig Probleme machen dürfte. Netbook-Besitzer sollten jedoch den Speicherverbrauch im Auge behalten.

Ein weiterer Kritikpunkt an Chrome ist er Datenschutz: Der Browser kommuniziert sehr viel mit den Google-Servern. Auf Datenschutz bedachte Nutzer können einige Maßnahmen ergreifen, um den Browser abzusichern bzw. Chrome-Abspaltungen nutzen, die weniger kommunikationsfreudig sind.

Schlüsselfakten zu Google Chrome

Ressourcenverbrauch: Hoch (vor allem Speicher)
Stabilität: Hoch
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Mittlerweile gut
Hauptzielgruppe: Einsteiger, Nutzer von Webapps, Geschwindigkeitsfanatiker

Tipps zu Chrome:

Google Chrome downloaden

Kostenlos downloaden: Google Chrome (Windows, Mac)
Ein sehr schneller Webbrowser.

Internet Explorer: Der Verpönte

Internet Explorer

IE Logo/IconDenkt man als IT-Fortgeschrittener an den Internet Explorer, denkt man an Folter und Grausamkeit: Ein Browser, der massive Sicherheitslücken aufweist, die ewig nicht behoben werden, der neue Industriestandards nur äußerst langsam adaptiert (Tabs!), dank dem Webseiten zu entwickeln mit massiver Frustration verbunden ist, an kartellrechtliche Komplikationen und so fort. Aber ist der Microsoft-Browser wirklich so schlecht?

Vorweg: Der IE ist sicher nicht der beste Browser. Aber anders als noch vor 5 Jahren ist der IE in seiner neuesten Version durchaus nutzbar. Dank der engen Verzahnung mit dem Betriebssystem startet er unter Windows sehr schnell, viele Webstandards werden unterstützt, die meisten Websites sehen ohne große Optimierungen im IE so aus wie in anderen Browsern (okay, das LoadBlog nicht, wir *hust* arbeiten aber daran). Guckt man unter die Haube, ist man hier und da sogar überrascht: Der IE8 besitzt ebenso wie Chrome isolierte Tabs, jede geöffnete Seite ist also ein eigener CPU-Prozess. Außerdem ist der Internet Explorer der Browser, der am wenigsten Strom verbraucht.

Wir raten trotzdem dazu, einen anderen Browser als den Internet Explorer zu verwenden – zu sehr hinkt die Software der Konkurrenz nach in puncto Sicherheit, Komfort, Geschwindigkeit und Zusatzfunktionen. Nichtsdestotrotz muss man kein allzu schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man den IE hie und da dennoch verwendet, etwa am Arbeitsplatz, wo der Microsoft-Browser oft noch Standard ist. In Schulnoten ausgedrückt ist der Browser mit Version 8 von einer 5- auf eine glatte 4 aufgestiegen. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn – wie jüngst – eine ungepatchte Sicherheitslücke existiert.

Schlüsselfakten zum Internet Explorer

Ressourcenverbrauch: Niedrig
Stabilität: Mittel
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Mittel, aber sehr unübersichtliche Struktur
Hauptzielgruppe: Mitarbeiter von Firmen, die Ihren Nutzern keine modernen Browser erlauben

Tipps zum IE:

Internet Explorer 8 downloaden

Kostenlos downloaden: Internet Explorer 8 (Windows)
Als Notlösung in Ordnung

Das war der zweite Teil unseres Browser-Special. Die großen Webbrowser haben wir damit besprochen. Im dritten und letzten Teil präsentieren wir euch einige kleine und unbekannte Browser und ziehen ein Schlussfazit.



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  • http://maxmustermann.com Max

    Ich finde es absolut bescheuert, dass Safari hier sehr schlecht dargestellt wird.
    Ich bin selber Besitzer eines MacBook Pros und bin absolut begeistert über den Browser “Safari”. Auch auf einem anderen Rechner habe ich Safari installiert und es reagiert sehr schnell und ist mit großem Abstand der beste Internetbrowser den ich bis jetzt genutzt und auch gesehen habe.

    Max Mustermann

  • http://www.loadblog.de Frank

    Hallo Max, welche anderen Browser hast Du denn ausprobiert? Ganz ehrlich – Safari ist kein schlechter Browser, insbesondere auf dem Mac hat das Programm Heimspiel. Aber unter Windows sind die meisten Alternativen einfach besser. In Sachen Geschwindigkeit hat Google Chrome die Nase vorn, in Sachen Funktionalität der Firefox.

  • Stefan

    Und in Sachen Sicherheit wiederrum eigentlich meiner Meinung nach Opera.

  • http://www.loadblog.de/software/welcher-browser-ist-der-beste-1-firefox-opera/ Welcher Browser ist der beste? Teil 1: Firefox und Opera • LoadBlog – Das Download-Magazin

    [...] Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Apple Safari und Google Chrome vor, werfen aber auch einen – hoffentlich – unbefangenen Blick auf den Internet Explorer. Kommentieren könnt ihr aber jetzt schon. Welchen Browser bevorzugt Ihr und welche Features schätzt ihr daran am meisten? [...]

  • http://www.loadblog.de/software/apple-html5-showcase-google-chrome/ Apple HTML5-Demo in Google Chrome aufrufen – so geht’s • LoadBlog – Das Download-Magazin

    [...] anderen Browser als Safari aufrufen will, erhält man den freundlichen Hinweis, man möge den (nicht sonderlich herausragenden) Apple-Browser herunterladen. Dabei sind andere Browser, beispielsweise der nahe Verwandte Chrome, [...]

  • Ich

    Zum websites erstellen sind Google Chrome und Firefox am Besten, da man die Möglichkeit hat Websites im Browser zu ändern

  • Kurt

    Websites im Browser ändern?

    Du meinst sicher den Quelltext manipulieren und das Ergebnis temporär anzeigen zu lassen?

    Kann Opera auch und sowieso! :)

    Man nenne mir mal bitte ein essentielles Feature, das andere Browser besitzen und Opera nicht – nur ein einziges! …und man komme mir nicht mit einem Firefox-Addon, das aus drei beliebigen YouTube Videos per Knopfdruck ein buntes Mobilé ausdrucken lassen kann!

    ;)

    …nix für ungut!

  • http://www.loadblog.de/ Frank

    Nein, ich meinte das Durchführen von Live-Änderungen am DOM, also CSS-Eigenschaften ändern und die Änderungen gleichzeitig sehen. Lad dir mal den Firefox runter, installiere Firebug, drücke F12 und spiele ein bisschen mit dem Quelltext herum, dann siehst du, was ich meine.

  • Jens

    Also meiner Meinung nach ist Chrome der beste Browser. Aber der Nachteil von Chrome ist, dass er viel Speicher ins Verzeichnis:
    C:\Users\Remo\AppData\Local\Google\Chrome
    hat bei mir 650mb und das ist meiner Meinung nach vielzuviel für ein Browser ;-)
    Chrome kann schon recht viel, wofür man bei Firefox ein Add-On braucht.

  • Thilo

    Was soll jemand, der ein MacBook hat, auch anderes behaupten, als dass Safari der beste Browser der Welt ist – und sein Mac sowieso. Just kidding.

  • Fabi S.

    Ja Safari ist nicht schlecht, aber FireFox und Opera sind einfach besser

  • http://www.julian-urabl.com J*

    Worauf nicht eingegangen wird ist, dass Safari Webseiten in Anlehnung an die W3C Standards am besten interpretiert. Der Internet-Explorer stellt das genaue Gegenteil dazu dar. Das Team hat dort die Entwicklung des Webs in den letzten Jahren ziemlich verschlafen. Webdesigner können nur hoffen, dass der IE entweder weiter an Marktanteil verliert, oder endlich weitestgehend W3C konform arbeitet. Es ist wirklich eine Qual ständig Ausnahmeregeln für den IE zu schreiben. Bei meinen eigenen Projekten nehme ich darauf auch keine Rücksicht mehr. Denken mehrere Webmaster so, schneidet der IE plötzlich in einem elementaren Bereich nur noch mit Glück gut ab. Korrekte Darstellung steht vor allerlei Spielereien.

  • http://www.chip.de/downloads/Lunascape_33855497.ht Peter Portmann

    Ich finde den Browser Lunascape 6 einfach am Besten!!

  • kandar

    man muss die hardware dazu sehen!
    man kann nciht sagen dass der oder der browser der beste ist!
    zum andern muss auch sehen was der user will? kompfor oder leistung?
    daher würde ich mal sagen probieren und schaun was der beste für ein ist..

  • MacBookProUser

    Ich habe auf meinem MacBookPro Safari und Firefox installiert und Firefox läuft WESENTLICH stabiler. Safari stürzt ab einer gewissen Zahl Tabs gnadenlos ab. Außerdem kann Firefox nach einem Crash die geöffneten Tabs wiederherstellen.
    Was mir an Safari besser gefällt, ist der “Privat”-Modus, den man einfacher an- und ausschalten kann als bei Firefox, wo ein neues Fenster geöffnet wird.

  • Wunderknabe

    Diese “Tests” die hier gemacht wurden sind lächerlich. Erstens es kommt drauf an welches Betriebssystem man benutzt. Nutzt man ein Unix System ist Safari wesentlich schneller als Chrome, Firefox oder I-Explorer.

    Nutzt man jedoch den Pc, ist Firefox einer der besten. Opera ist meiner Meinung nach immer so ein zwischen Ding gewesen. Oft stört der Pop-up Blocker sich selber, da er Werbung von Spielen nicht unterscheiden kann. Gut man kann dies beheben, ärgerlich ist es dennoch. Firefox dagegen, hat auch einige Fehler… Sieht man mal davon ab das es einer der besten Browser ist, nervt es wenn ein falsches “update” raus kommt, was Lücken hervorruft und nicht behebt. Natürlich werden die in wenigen Stunden wieder behoben, jedoch nervt es. Chrome ist einfach bescheuert, schön das Google Daten sammelt, damit sie ein besseres Surf-Verhalten erreichen, wen das jedoch stört, der sollte zu “Iron” greifen. Der benutzt den gleichen Source-Code unterstützt somit alle Anwendungen für Chrome und sieht gleich aus.

    Safari ist für Unix Systeme einer der Besten, leider für PC nicht sooo wunderschön umgesetzt.

    Aber schlecht? Also wenn alle Beiträge hier so gestaltet werden, ist der Blog hier nicht sehr subjektiv.

  • Alex

    ein einfacher user von browsers kann sowas nicht kritisieren.

    ich finde Google Chrome als dem besten browser.