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TeamSpeak 3: Voice-Software für Gamer in neuer Version

Teamspeak LogoNach Jahren des Wartens stellt das Teamspeak-Team heute eine Vorabversion des Sprachtools für Gamer vor: Teamspeak 3 steht endlich in den Startlöchern! Wir vom Loadblog nutzen den Anlass und werfen einen genaueren Blick auf die Kult-Software, von der wohl jeder Gamer schon gehört hat.

Ständig und überall hört man, dass Kommunikation wichtig ist: In der Schule, auf Arbeit, zu Hause beim Lebenspartner und auch sonst im Alltag. Menschen sind individualisierte Herdentiere mit dem Drang, miteinander ins Gespräch zu kommen – und sei es, sich gegenseitig als Trottel zu bezeichnen.

In der Welt des Internets und der Online-Games ist es natürlich nicht anders, denn längst hat sich auch dort herumgesprochen, dass nur derjenige Erfolge feiern kann, der sich mit seinen Kumpels abspricht. Ein mächtiger Endgegner in einem Online-Rollenspiel wie World of Warcraft, der nur durch die gemeinsame Anstrengung von zehn oder mehr Spielern zu überwältigen ist? Ohne Verbal-Kommunikation undenkbar oder zumindest extrem frustrierend für alle Teilnehmenden. Auch und besonders Multiplayer-Shooter vom Schlage eines Call of Duty 4: Modern Warfare 2 benötigen zuweilen verbale Absprache. Nicht zwingend bei einem zwanglosen Deathmatch gegen und mit Unbekannten, doch spätestens wer sich professionell organisieren will und gemeinsam in einem Clan gegen andere Clans antritt, wird die Vorzüge eines gesprochenen “Vorsicht, er ist hinter dir!” erkennen.

Seit Jahren “streiten” sich zahlreiche kostenpflichtige und kostenlose Sprachübermittlungs-Tools um die Gunst der potentiellen User. Das allseits beliebte Skype beispielsweise bietet eine außerordentliche Tonqualität, doch gleichzeitig ein Gespräch mit 20 Mitspielern zu führen, ist technisch unmöglich.

Neben dem sehr guten Konkurrenzprodukt Ventrilo hat sich in breiter Front das kostenlose Teamspeak 2 als verbale Allzweckwaffe der Online-Gamer-Community entwickelt. Die Gründe für diese speziellen Gamer-Sprachkommunikation dabei so einfach wie nachvollziehbar:

  • Leichte Installation der TeamSpeak-Client-Software
  • Ebenso leichte Installation der Server-Software
  • Ausreichend gute Ton- und Übertragungsqualität
  • Nicht sonderlich Ressourcen fressend
  • TeamSpeak kann weit mehr als 100 Nutzer gleichzeitig koordinieren

Doch im Laufe der Zeit mehrten sich die kritischen Stimmen, dass Teamspeak 2 dringend einer Überarbeitung bedarf, denn im Laufe der Zeit kehrten sich einige Vorteile von Teamspeak 2 langsam aber sicher in Nachteile um. Teamspeak 2 zielt in erster Linie auf einen Mittelweg aus Tonqualität und zu nutzender Internetbandbreite. Ergebnis war, dass Teamspeak so gut wie keine Bandbreite in Anspruch nahm, die Tonqualität daher aber eher an Handy-Telefonate erinnerte. Man verstand alles, wünschte sich aber mehr.

Teamspeak 3: Alles besser?

Teamspeak 3 Codec Waveform

Der Schlüssel einer erfolgreichen und qualitativ guten Voice-Communication-Software sind seine Codecs, also jene Bestandteile des Programms, die das Gesprochene in eine digitale Form bringen. Je kleiner die umgewandelten Datenpakete und je besser die verbliebene Tonqualität, desto besser für die Nutzer.

Auch wichtig: Die Geschwindigkeit, mit denen ein Codec arbeitet, um das Gesprochene umzuwandeln, die Daten an den Server zu schicken, damit dieser alles an die anderen Sprachtoolteilnehmer weiterleiten kann. Liegt zu viel Zeit zwischen dem Zeitpunkt, an dem “Vorsicht, hinter dir” gesagt wird und dem Moment, an dem es dann über die Lautsprecher der Mitspieler lärmt, ist das Programm unbrauchbar.

Die Entwickler von Teamspeak 3 haben das kleine Kunststück geschafft, nicht nur einen Codec zu implementieren, der schnell arbeitet und dabei kleine Datenpakete erschafft, er ist auch qualitativ hochwertiger und reicht fast an die Qualität von professionellen Sprachtools wie Skype heran und auch der Server ist fix genug, um alle relevanten Daten in Sekundenbruchteilen übers Netz zu jagen, damit das “Vorsicht, hinter dir!” rechtzeitig ankommt.

Wenn Teamspeak 3 nur diese Feature beinhalten würde, könnte man als Nutzer schon froh sein. Doch die Entwickler nutzten die Chance und haben das Programm nicht nur komplett neu aufgebaut, sie haben auch Features eingefügt, bei denen man sich unsicher ist, wie man jemals ohne sie klar kam.

So gibt es nun ein neues System, dass jedem Teamspeak 3-Nutzer eine so genannte Identität verpasst. Damit lassen sich Freunde oder Gildenmitglieder zusammenfassen und erlaubt es auch, Freunde, die man auf einem anderen Teamspeak-Server trifft, wieder zu finden. Dies war unter Teamspeak 2 noch nicht möglich, denn änderte man dort einfach seinen Namen, war man praktisch nicht mehr wieder zu finden. Mit einer TS3-Identität kann man sich zwar weiterhin mit den unterschiedlichen Rufnamen eindecken, kann aber durch Mitspieler von der Freundesliste jederzeit leicht identifiziert werden.

Ferner ist es nun möglich, innerhalb von Teamspeak 3 einen Filesharing-Ordner freizugeben. Wenn man also seinen Clanmitgliedern eine Grafik, Patches, Multimedia-Dateien oder sonstiges bereitstellen möchte, kann man dies durch wenige Mausklicks tun. Der Clou: Man kann im TS3-Chatfenster einen Link zu einer Datei legen. Klicken die Mitnutzer drauf, können Sie diese einfach runterladen, ohne ggf. vorher umständlich in den Firewall-Einstellungen von Windows etwaige Ports freigegeben zu haben.

Teamspeak: 3D Sound

Das wirkliche Highlight ist jedoch der 3D-Sound, der unter anderem das Positionieren von Tonquellen erlaubt. Wer also ein 5.1-Headset sein eigen nennt, kann nun seine Mitspieler über ein separates Menü im Klangraum verteilen. So kann man beispielsweise bei einer Flottenschlacht in Eve Online den Flottenchef und die Scouts klanglich vor sich legen und den Rest der Flotte weiter weg in seinen Rücken. Ergebnis: Der Chef ist präsenter zu hören als der Rest.

Fazit: Mit Teamspeak 3 ist den Entwicklern ein großer Wurf gelungen. Stark verbesserter Codec, zahlreiche neue, sinnvolle Features und vor allem das Identitäten-System machen Lust auf mehr.

Download-PfeilTeamspeak 3 32bit
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  • http://www.tbn.ms/forum/f10/teamspeak-3-beta-released-22243/#post219026 TeamSpeak 3 beta released – The Bloody Network

    [...] TeamSpeak 3 beta released Die Nerds unter euch wissens sicher schon lange. Wer es noch nicht mitbekommen hatt: Heute 13.37 wurde die open beta f

  • Christoph

    Serveraffin wie ich bin habe ich teamspeak natürlich gleich am release-tag ausprobiert. Die useability des clients hat sich wirklich verbessert man findet aber auch gewöhntes wieder.

    Was sich sehr krass geändert hat ist der gesamte Server-Unterbau – das Rechtesystem ist vielschichtig. 5 Layer erlauben das Überschrieben und vererben von Rechten, der Kommandozeilenmodus für Serverbefehle beinhaltet eine sehr lange Liste an Möglichkeiten. Das System ist komplex, um nicht zu sagen kompliziert und bietet einige ungewöhnliche Konzepte wie Beispieslweise die der Tokens und der defaultmäßigen public-key Autentifierung der clients.
    Die Doku ist natürlich noch nicht so weit gediehen – im Netzt und in Foren noch nicht viel zu finden. Die Beschreibung der server-api ist zwar vorhanden aber recht kurz gehalten. Hobby-Serverbastler wird das komplexe System schnell an ihre Grenzen führen.
    Das gleiche gilt auch für den in-client admin modus der Änderungen an virtual-servern channels, groups, clients usw. erlauben. Zwar sind die Oberflächen zur Administration gut zu erreichen und zu bedienen, die Implikationen die manche Einstellungen mit sich bringen können sind allerdings oft zu überschauen.

    Ich befürchte auch dass system der “power” und “needed power” erhöht die Komplexität der Rechtevergabe weiter. Es gibt kein “darf kicken” flag mehr sondern es ist jetzt ein “hat eine kick stärke von X” – damit darf man nur noch user kicken die eine geringere “benötigte kick stärke um gekickt zu werden” haben.
    Teamspeak schafft ein pen- and paper im voice-server!

    Ich finde bei all der Euphorie über Teamspeak sollte man das aktuelle mumble auch nicht vergessen. Dessen Latenz und Sprachqualität ist schon seit Jahren der von TS2 überlegen und 3d-sound bietet es auch. Dazu noch opensource. Es ist wahrscheinlich auch weniger komplex zu administrieren als teamspeak.

    frohes voicen
    Christoph

  • http://www.funload.de ulli

    Mumble bietet zwar auch 3D-Sound, aber TS3s ist ausgefeilter… Außerdem kann man bei Mumble keine 20 Mann auf einem Server unterbringen.

  • Stephan

    Hallo Wie ist das den kan man den auch mit den Hamdy auf TS3 wall ben schon ofter unter wes und wel auch mit bekommen was dar los ist aber leider wind ich sowas nicht weis dar schon meiner bescheit

  • venom

    Oha…
    da sind aber en paar heftige Fehler drin.
    1. “Call of Duty 4: Modern Warfare 2″ existiert nicht.
    2. Die TeamSpeak-Leute haben keinen einzigen Codec implementiert – sie nutzen Speex und CELT. Um solch komplexe Codecs zu entwickeln haben die weder das Wissen noch die Zeit.
    3. Mit Mumble keine 20 Leute auf einem Server? Wenn man es richtig bedient schon.