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Opera 10.5 im Test: Der Browser-Geheimtipp nun schneller und mit Privatmodus

Mit der Version 10.5 von Opera wurde der Browser aus Norwegen generalüberholt und schließt von der Geschwindigkeit her zu Google Chrome und Safari auf. Doch nicht nur unter der Haube, sondern auch an der Optik wurde kräftig gearbeitet. Wir haben die neue Version des Browser-Geheimtipps unter die Lupe genommen.

Nach der Installation fällt sofort auf – der Browser wirkt richtig aufgeräumt. Opera verbirgt die meisten Funktionen hinter einem Knopf, der in der oberen linken Ecke platziert wurde. Dort befinden sich die Lesezeichen, der Verlauf, Widgets, eine Notizverwaltung, die Downloads und die E-Mail- und Chatfunktion.

So sieht das O-Symbol von Opera 10.5 aus:

opera menü

Wer mit Windows 7 unterwegs ist, kann mit einem Klick in die Taskbar alle geöffneten Tabs anzeigen und eines davon auswählen. Auch Jumplists werden unterstützt und zeigen auf einen rechten Mausklick in der Taskleiste unter anderem die fünf favorisierten Websites an. Auf Wunsch wird auch ein neues Tab geöffnet – sogar im neuen Privatmodus.

Tasklisten-Menü unter Windows 7:

opera windows 7 jumplist

Heimischer Datenschutz durch Privatmodus

Der Privatmodus von Opera 10.5 lässt sich gezielt für einzelne Tabs aktivieren und ist damit wesentlich leichter zu handhaben als in Safari, Internet Explorer und Firefox. Der Modus entfernt nach dem Beenden der Sitzung alle Datenspuren wie die URL, Cookies, die Download-Liste und Formular-Inhalte.

Opera gibt dem Web die Sporen

Die herausragendste und auffälligste Neuerung ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der Opera 10.5 Seiten darstellt. Nach einigen Tagen surfen können wir sagen: Gefühlt ist er praktisch genau so schnell wie Google Chrome. Das ist vor allem bei Web-Apps spürbar. Außerdem unterstützt der Browser nun einige CSS3- und HTML5-Funktionen.

Das aufgeräumte Interface von Opera:

opera oberfläche

Loadblog-Fazit: Wer Opera noch nicht kennt oder den Browser bisher links liegen ließ, sollte sich die Version 10.5 einmal ansehen. Er ist allerdings nach wie vor mit vielen Funktionen beladen, die in einem Browser nicht zwingend etwas zu suchen haben (z.B. E-Mail, Notizfunktion, BitTorrent-Client, Webserver zum Daten-Sharing). Andererseits lässt sich Opera sehr schlecht erweitern – mittlerweile die Paradedisziplin von Chrome und Firefox. Durch die neue Oberfläche wirkt Chrome aber weniger überladen.

Mehr über Opera, Firefox, Chrome und Co. im Vergleich gibt es in unserem vierteiligen Themen-Special Welcher Browser ist der beste?.

Download Opera 10.5 (Windows 7, Vista, XP, 2000)
Download Opera@USB 10.5 für den USB-Stick ohne Installation



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  • ElGato

    Erst wird bemängelt, daß Opera viel mitbringt (und trotzdem schlank und schnell ist), dann wird bemängelt, daß er sich nicht so gut erweitern lässt?
    Also was denn nun?
    90% der Erweiterungen für Firefox und Chrome sind entweder Spielereien oder Schrott (sorry).
    Jeden Tag gefällt mir Opera besser!