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OpenOffice: Entwickler kehren Oracle den Rücken

Als Konsequenz aus dem Streit um die Zukunft von OpenOffice verlassen 33 Entwickler das OpenOffice-Team. Damit dürfte die Weiterentwicklung von OpenOffice immer schwieriger werden.
Als Konsequenz aus dem Richtungsstreit mit Oracle um die Zukunft der Open Source Software OpenOffice haben ehemalige Mitarbeiter mit der Document Foundation eine unabhängige Stiftung gegründet und eine eigene Office-Suite mit Namen LibreOffice angekündigt. Eine Einigung über eine gemeinsame Weiterentwicklung scheiterte vor allem an Oracles Festhalten an OpenOffice – immerhin zählt die Software 100 Millionen User.

Nun muss Oracle einen herben Rückschlag einstecken. 33 Entwickler des OpenOffice-Teams haben jetzt in einem offenen Brief ihrem Unmut Luft gemacht und den Wechsel zur Document Foundation bekanntgegeben. Damit wird es für Oracle zunehmend schwerer, eine Weiterentwicklung des OpenOffice-Suite zu ermöglichen. In dem Brief kritisieren die Entwickler vor allem die Haltung Oracles zum LibreOffice-Projekt und die Uneinsichtigkeit bezüglich Veränderungsvorschlägen der Entwickler.

Der Name LibreOffice war ursprünglich nur eine Übergangslösung, man hoffte auf ein Abtreten der Namensrechte seitens Oracle. Nach der aktuellen Entwicklung scheint dies jedoch unwahrscheinlich. Unterdessen wächst die Liste der Unterstützer von LibreOffice: Neben RedHat, Ubuntu und Novell hat auch Google seine Unterstützung zugesichert.

LibreOffice steht im Download-Bereich zur Verfügung – momentan noch als Beta-Version:
Download LibreOffice



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Autorenprofile: Peter Drimal