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johnny
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GooReader: Google Books auf dem Desktop lesen
Zunächst müssen dem GooReader nach seiner Installation die gewünschten Bücher zugeführt werden. Das funktioniert über die Suchfunktion des Programms am oberen Bildschirmrand. Hier lässt sich wie in Google Books selbst ein Buchtitel oder ein Autor eingeben. Die Ergebnisse werden dann im virtuellen Bücherregal samt ihrem Cover gezeigt. Wer will, sucht über die Optionen hier nur nach Büchern, die im Volltext bei Google Books vorhanden sind.
Suchergebnis im GooReader
Die zweite Möglichkeit, ein Buch in den GooReader einzulesen, besteht in Form der BookID, die Google jedem Werk gibt, das sich im Repertoire befindet. Ihr könnt sie ganz einfach aus eurem Webbrowser auslesen. Sucht eurer Buch auf http://books.google.de und klickt es an. In der Adresszeile steht dann hinter “books?id=” ein mehrstelliges Buchstaben- und Zahlengewirr. Das wird komplett bis vor “&printsec=” in die Zwischenablage kopiert und dann in den GooReader eingegeben.
BookID im Adressfenster des Browsers lokalisieren
Der GooReader zeigt euch die Inhalte wie ein Buch an und kann in einen Vollbildmodus geschaltet werden. Lästige Elemente eines Webbrowser oder störende Fenster anderer Windows-Anwendungen entfallen dadurch. Da Buch erscheint außerdem wesentlich größer als in der Google Books Oberfläche und ist leichter lesbar. Ein Zoom ist ebenfalls verfügbar.
Last but not least haben die Macher vom GooReader eine Umblätterfunktion eingebaut, die ähnlich funktioniert wie bei einem realen Buch, nur dass ihr anstelle des Fingers mit dem Mauszeiger und gedrückter Maustaste die Seite herüberziehen müsst. Wem das zu albern ist, kann auch mit den Navigationstasten unten im GooReader hantieren.
Ein Buch (Alice in Wonderland) im Gooreader
Ein paar Annehmlichkeiten wie man sie von anderer Lesesoftware wie Kindle for PC her kennt, fehlen GooReader noch. So lassen sich keine Lesezeichen setzen, was gerade bei längeren Werken schön wäre. Auch eine Tastensteuerung zum Umblättern sowie eine Such- und Speicherfunktion gibt es derzeit nicht. Wird der GooReader nämlich geschlossen, ist das Buch beim nächsten Start weg und muss neu eingelesen werden. Vom GooReader gibt es neben der hier vorgestellten auch noch eine kostenpflichtige Fassung für rund 17 Euro, die eure Bücher auch als PDFs zum Offline-Verwenden sichern kann.
LoadBlog-Fazit: Das Bücherlesen mit dem GooReader ist angenehmer als mit dem Originalinterface von Google. Allerdings sollten die Entwickler noch einige Komfortfunktionen einbauen, um die Ergonomie zu steigern. Bis das Lesen am Bildschirm das Papierbuch schlägt, wird aber noch viel Zeit vergehen.
Google-Books ohne Browser lesen