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Google Docs: Jetzt mit Live-Kollaboration, Zeichenprogramm und mehr Verbesserungen

Google Docs IconGoogle rollt derzeit einige neue Funktionen für die kostenlose Online-Office-Suite Google Docs (deutsch: Google text & tabellen) aus. Dank dieser Funktionen ist es möglich, endlich in zusammenzuarbeiten. Das heißt, man sieht das, was andere zur Mitarbeit am Dokument eingeladene Personen tippen, Buchstabe für Buchstabe, sofort im Dokument. Außerdem wurde das Vektor-Zeichenprogramm „Google Docs Drawing“ integriert. Des weiteren gibt es in allen Google Docs-Anwendungen neue Performance-Optimierungen und Komfortfunktionen, die das Bearbeiten von Dokumenten erheblich erleichtern.

Google Docs: Google Drawing
Moderne Kunst: Wir experimentieren mit dem neuen Google Drawing

Um die neuen Funktionen von Google Docs zu nutzen, muss man in Google Docs unter Einstellungen -> Text & Tabellen-Einstellungen -> Editing den Punkt “Erstellen Sie Textdokumente mit der neuesten Version des Dokumenteneditors” aktivieren. Wer das Feature noch nicht integriert hat, muss eventuell noch ein paar Stunden bis Tage warten, Google rollt die neuen Funktionen noch auf alle Rechenzentren aus. Wermutstropfen: Die Offline-Version der Docs-Suite über Gears funktioniert nicht mehr. Google hatte im Februar angekündigt, Gears zugunsten von HTML5 nicht mehr weiter zu entwickeln.


Die neuen Funktionen erläutert das Google Docs-Team in einem YouTube-Video (englisch).

Es ist übrigens empfehlenswert, Google Docs mit einem Browser zu nutzen, der JavaScript schnell verarbeitet, sonst hat man nicht das Gefühl, in einer „echten“ Office-Suite zu arbeiten. Momentan sind die Browser mit der besten JavaScript-Performance Chrome und Opera.

Übrigens: Peer und ich haben die neue kollaborative Textverarbeitung gleich getestet, indem wir ein Mini-Märchen damit verfasst haben. Es ergibt keinen Sinn, soll aber zu Dokumentationszwecken seinen Platz in diesem Artikel finden.

Es war einmal ein Schwein. Das lebte in der Wüste Gobi. Nicht weit vom Königreich von Saba. Es liebte Sonnenaufgänge und Trüffel. Da kam eines Tages eine Elfe vorbei. „Hallo“, sagte die Elfe. Das Schwein sagte „Oink“. – „Wärst Du nicht gern ein Mensch, Schwein?“ – „Oink!“ Es konnte sich nicht adäquat äußern. Da zog die Elfe unverrichteter Dinge wieder ihres Weges. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie wohl auch heute noch.
„Oink!“

LoadBlog-Fazit: Microsoft muss sich warm anziehen – Google Docs macht bald Sharepoint Services überflüssig. Es ist wirklich löblich, dass Google den Etherpad-Kauf nicht nur genutzt hat, um den – in meinen Augen etwas überbewerteten Dienst – Google Wave zu pushen. Auch in herkömmlichen Office-Programmen sind die Kollaborationsfeatures gut untergebracht und haben das Potential, unser aller Art zu arbeiten, zu verändern. Was Google Docs jetzt noch benötigt ist ein Versionierungssystem, denn je mehr Menschen an einem Dokument arbeiten, desto größer ist natürlich das Vandalismuspotential.

Google Docs (Kostenlose Online-Office-Suite)
Jetzt mit neuen Funktionen



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  • Robert

    Was vor allem bei Google Docs fehlt ist die Möglichkeit private Vorlagen zu erstellen, die dann nicht der Weltöffentlichkeit gezeigt werden. Daher ist es für mich so nicht produktiv zu verwenden. Schade eigentlich.

  • http://www.loadblog.de/software/freeware-studium-student-uni/ Software fürs Studium (1): Diese Freeware braucht jeder Student • LoadBlog – Das Download-Magazin

    [...] in Browsern wie Chrome und Opera. Genial an Google Docs ist die Möglichkeit, dass mehrere Nutzer Dokumente gleichzeitig bearbeiten [...]

  • http://www.loadblog.de/software/google-wave-tod/ Kommentar: Warum Google Wave scheitern musste • LoadBlog – Das Download-Magazin

    [...] Beispiel profitiert bereits jetzt erheblich von der Live-Kollaborations-Technolgie, die Mitte April eingeführt wurde. Google plant also offentlich auch, die Wave-Technik an die Open Source-Gemeinde zu übergeben, so [...]