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http://www.winload.de/news/web/grose-dateien-ubertragen-sendoid-fur-sicheres-p2p-filesharing-per-link/ Große Dateien übertragen: Sendoid für sicheres P2P-Filesharing per Link • LoadBlog – Das Download-Magazin
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Filesharing: Die 5 besten Tools und Methoden zum Download
Einschub: FileSharing ist (meistens) illegal
Ein kleiner Hinweis vorweg: Urheberrechtlich geschütztes Material darf nicht über P2P-Netze und ähnliche Quellen weitergereicht werden. Auch das Umgehen wirksamer Kopierschutzmechanismen ist verboten. Zu den juristischen Feinheiten sei an dieser Stelle die Seite irights.info empfohlen. Grob und in Kurzform: Filesharingprogramme sind legal. 100%ig verboten ist, urheberrechtlich geschütztes Material hoch- oder herunterzuladen, für das man keine Lizenz besitzt. Alle hier aufgeführten Programme werden zu Dokumentationszwecken erwähnt, wir distanzieren uns von jeglichem Missbrauch zum Zweck der Urheberrechtsverletzung.
Top 5: Filesharing 2010
Napster ist, zumindest als Urvater der P2P-Tauschbörsen, längst tot, auch nach KaZaA und WinMX kräht kein Hahn mehr. Aber welche Software und Tools werden aktuell zum Filesharing verwendet? Wir vom LoadBlog haben genauer hingeschaut.
eD2K/eMule
Das eD2K-Netz mitsamt des weit verbreiteten Clients (Zugangsprogramms) eMule ist nicht tot zu kriegen. Und das aus vielen guten Gründen: Zum einen besitzt eMule ein grundsolides Protokoll, das so gut wie nicht manipulierbar ist. Zum anderen funktioniert eMule völlig serverlos und besitzt eine integrierte Dateisuche, sodass es nicht nötig ist, in Tausch-Communities Mitglied zu sein, um an seine Files zu kommen. Dennoch gibt es solche Communities, die ihren Dateibestand geradezu liebevoll pflegen. Nachteil an eMule und den zahlreichen Mods (Modifikationen) ist die meist geringe Download-Geschwindigkeit. Dafür bleiben Dateien im Netzwerk länger verfügbar als in anderen Netzen und das Dateiangebot geht stärker in die Breite. Wer ein Faible für rare, alte und obskure Files hat, sollte zuerst bei eMule suchen.
Empfohlene Clients: eMule (Download eMule bei Winload), eMule ScarAngel (für Bastler und Experten), aMule (für Mac und Linux)
BitTorrent
Auch die Underground-Szene pflegt den Torrent weiter. Hunderte von “Private Trackern” existieren in der Filesharing-Wildnis, für die man einen Zugang benötigt. Diesen zu bekommen, kann ins Geld gehen oder zumindest einem klassischen Bewerbungsgespräch gleichkommen. Wer auf öffentlichen Trackern a là Pirate Bay Daten tauscht, erreicht hingegen nicht allzu hohe Download-Geschwindigkeiten. Schade ist auch, dass BitTorrent-Files schnell zur “Leiche” werden, also nicht mehr vollständig verfügbar sind.
Empfohlener BitTorrent-Client: uTorrent (Download uTorrent bei Winload)
Gnutella
Empfohlener Client: Frostwire (Download Frostwire bei Winload)
RapidShare und andere One-Click-Hoster
Bestes Downloadtool: jDownloader (Download jDownloader bei Winload)
YouTube & Co.
Bonus: SneakerNet & F2F
Nicht unterschätzen sollte man die gute alte Datenweitergabe zwischen Freunden. Ein bekannter Modus ist das so genannte SneakerNet oder “Turnschuhnetzwerk”, bei dem man sich im metaphorischen Sinne die Turnschuhe anzieht und einen Datenträger wie USB-Stick oder portable Festplatte einem Freund persönlich übergibt.
Leider gibt es im Bereich F2F immer noch keine “Killer-Applikation”, die einfache Benutzung mit mächtiger Konfigurierbarkeit und guter Performance verbindet. Dennoch sollte man den Bereich im Auge behalten. Was die Turnschuhträger angeht: Heimlich, still und leise hat sich die Weitergabe von Musik per Bluetooth auf den Schulhöfen der Republik etabliert. Mit wachsenden Speicherkapazitäten, offenen Betriebssystemen und schnelleren Übertragungswegen könnte die nächste Handy-Generation bereits das beste Filesharing-Tool aller Zeiten sein.
Filesharing 2010: Conclusio
Ein Trend in puncto Filesharing ist deutlich: Viele Nutzer bewegen sich aus den Peer-2-Peer-Netzen zurück. Ob das an den anhaltenden Maßnahmen der Musik-, Film und Software-Industrie gegen Filesharing liegt, sei mal dahingestellt. Es wird jedoch vermutlich nicht weniger getauscht, der Traffic verschiebt sich nur in weniger gut sicht- und kompromittierbare Inseln im Netz, etwa Rapidshare-Archive oder Private BitTorrent-Tracker. Unserer Ansicht nach ist es kaum möglich, das Kopieren von digitalen Gütern zu unterbinden. Die einzige Maßnahme, die die Industrie dagegensetzen kann, sind eine bessere Preisgestaltung ihrer Produkte und attraktive digitale Verbreitungswege mit Mehrwert, wie das beispielsweise mit iTunes (für Musik und Handy-Software) und Steam (für PC-Spiele) bereits zum Teil gelingt. Im Zweifel sollte der legale Weg immer der einfachere Weg sein, dann klappt’s auch mit den Verkäufen.
Jetzt seid Ihr an der Reihe. Ist Filesharing für euch Teufelswerk oder Gang und Gäbe? Welche guten Beispiele gibt es für legale Daten? Glaubt ihr, digitale Weitergabe von urheberrechtlich geschützten Gütern lässt sich noch in irgendeiner Weise einschränken? Schreibt uns eure Meinung – in die Kommentare.
Bildnachweise
“Bittorrent”: nrkbeta (cc)
“Sneakers in the Skate Park”: D Sharon Pruitt (cc)