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Copernic stellt die Suchergebnisse in einer Vorschau dar, so dass ein überflüssiges und zeitraubendes, manuelles Öffnen vermeintlicher Treffer überflüssig wird. Der eingebaute Datei-Betrachter kann eine Vielzahl von Dokumenten darstellen. Teilweise werden dabei aber Layout-Formatierungen nicht berücksichtigt, doch für den ersten Überblick reicht die Funktion vollkommen aus.
Leider beherrscht die aktuelle, kostenlose Version von Copernic das Durchsuchen von Netzwerklaufwerken nicht mehr. Diese ist nun der kostenpflichtigen Professional-Version vorbehalten, die rund 50 US-Dollar kostet und im Gegensatz zu Copernic Desktop Search auch keine Werbung einblendet.
DocFetcher unterstützt neben PDFs und Microsoft-Office-Dokumenten auch Open- Offce sowie die Formate RTF, HTML, und Text. Sogar die Dokumente exotischen Textverarbeitung AbiWord und die der Visualisierungs-Software Microsoft Visio werden durchsucht.
Der DocFetcher kümmert sich bei Änderungen in den Dokumenten selbst um die erneute Erfassung. So bleibt der Suchindex stets aktuell. Die Suchergebnisse können sortiert und nach diversen Kriterien gefiltert werden. Man kann die Ergebnisse zum Beispiel nach dem Dateityp, der Dateigröße und dem Speicherpfad anordnen. Wer den DocFetcher erst einmal ausprobieren will, ohne ihn gleich zu installieren, kann auf eine portable Version zurückgreifen, die sogar vom USB-Stick aus läuft.
Der DocFetcher setzt eine aktuelle Java-Laufzeitumgebung auf dem Rechner voraus, die kostenlos von Sun heruntergeladen werden kann.
Auch hier wird zunächst ein Index der Dokumente erstellt, wobei Google Desktop Search erheblich mehr Dokumenten-Typen auslesen kann als die Konkurrenz. Das Suchprogramm wühlt sich nicht nur durch E-Mailprogramme wie Outlook und Thunderbird, sondern auch durch die Dateien von Microsofts Office-Suite und durch PDFs. Selbst vor komprimierten Dateien, die in Zip-Dateien stecken, macht es nicht halt.
Google Desktop Search kann außerdem Instant Messenger von MSN und AOL und natürlich auch vom hauseigenen Produkt Google Talk durchforsten. Durch eine offene Programmierschnittstelle hat Google zudem die Tür für Entwickler weit aufgemacht. Sie können damit eigene Such-Plugins für die speziellen Dokumentenformate erstellen. Google stellt sie auf einer Website zum Download bereit.
Auch Musik, Videos und Fotos werden von Google Desktop Search so gut es geht erfasst. Da diese Dateien nur wenig Textinformationen beinhalten, sind die Möglichkeiten hier allerdings sehr begrenzt. Natürlich können die Dateien nach dem Aufnahmedatum und eventuellen Metadaten zu Künstlern, Alben oder nach Dateityp durchsucht werden, doch meist hilft das bei umfangreichen Bild- oder Video-Sammlungen nicht sehr viel weiter. Die Bildinhalte oder wenigstens die überwiegenden Farben in Bildern erfasst jedoch bislang keine Desktop-Suchmaschine.
JDesktopSearch setzt eine aktuelle Java-Laufzeitumgebung (Java Virtual Machine) auf dem Rechner voraus, die kostenlos von Sun heruntergeladen werden kann.
WDS legt seinen Dateiindex an, wenn der Rechner gerade genügend Kapazitäten frei hat. So wird man nicht durch den Erfassungsprozess beim Arbeiten gestört, denn die Indizierung benötigt einiges an Systemleistung und beansprucht vor allem die Festplatte stark. Die Windows-Desktopsuche durchsucht sämtliche Microsoft-Anwendungen angefangen von Office bis Outlook: Insgesamt werden von ihr mehr als 200 Dateitypen erkannt.
Die Suche kann direkt vom der Desktopleiste, dem Internet Explorer oder Outlook aus erfolgen und listet die Fundstellen übersichtlich auf. Die Ergebnisse lassen sich filtern und sortieren, so dass man auch bei großen Listen den Überblick nicht verliert.
Damit nicht jedes Mal zum Beispiel die Office-Suite gestartet werden muss, um ein gefundenes Word-Dokument zu öffnen, wurde in Windows Desktop Search eine Dateivorschau eingebaut. Das gleiche gilt für E-Mails. Gefundene E-Mails können direkt aus der Suchmaschine heraus beantwortet oder weitergeleitet werden. So spart man sich das Öffnen von Outlook und kann direkt weiter arbeiten.
xFriend durchsucht die Microsoft Office-Programme, OpenOffice, reine Text- und HTML-Dateien und diverse Multimedia-Dateien. Dazu zählen neben MP3-Tags auch Windows Audio, Ogg Vorbis, Videos wie Quicktime und AVI sowie Bilder in den gebräuchlichsten Formaten wie JPEG, GIF, PNG und TIFF.
Naturgemäß bieten Bild- und Videodateien weniger Erfassungsmöglichkeiten für eine Desktopsuche, doch gibt sich xFriend hier vorbildlich. Das Programm forscht auch in den sogenannten Metainformationen, die in den Multimediadateien integriert werden können. Bei Fotos werden nicht nur EXIF-Daten sondern auch IPTC-Felder erfasst, wenn sie denn ausgefüllt wurden. Dort liegen Informationen, die der Fotograf zum Motiv vergeben hat.
Eine Internetsuche über diverse Standardsuchmaschinen wie Google, Altavista, Bluewin, Google, Microsoft Live, Ask, Lycos und Yahoo ist in xfriend ebenfalls integriert. So wird auf Wunsch aus der lokalen eine globale Suche.
Die Suchmaschine kann nicht nur stur nach dem eingegebenen Begriff suchen sondern beh,errscht Boolesche Operatoren, Wildcards und kann mit einer phonetischen Suche auch nach ähnlichen Wörtern suchen.
Die Trefferliste lässt generell eine Filterung nach Dateitypen und Formaten sowie nach dem Datum und dem Speicherort zu. E-Mails und Termine lassen sich auch nach einzelnen Feldern recherchieren. So kann man nur nach Absendern, dem Betreff oder einem bestimmten Terminzeitraum suchen.
xfriend läuft sowohl unter Windows als auch unter Linux und kann 30 Tage lang kostenlos ausprobiert werden. Die Vollversion kostet 19,95 Euro.