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Chrome 21: Neue API für Webcams und Retina-Unterstützung
Erfahrene Browser-Updater wissen es schon: Alle paar Wochen gibt es die nächste Version der beliebtesten Browser (Microsofts Internet Explorer nehme ich da jetzt mal großzügig aus). Derzeit ist Google wieder am Zug und hat die finale Version 21 von Chrome präsentiert. Wir sagen, was der neue Chrome in der finalen Version bringt.
Für den User erkennbare Änderungen leider wohl nicht. Außer er besitzt bereits ein neues MacBook mit hochauflösendem Retina-Display. Ab Version 21 wird dieses auch von Chrome unterstützt. Die wichtigere Änderung ist aber die neue getUserMedia API. Hinter dem etwas kryptischen Begriff verbirgt sich eine browserbasierte Unterstützung für die automatische Aktivierung von Webcam und Mikrofon durch Webapps. Bisher musste dies mittels Plugins gelöst werden.
Dennoch muss man nicht fürchten, dass jetzt manipulierte Webseiten einfach mal eben die Webcam oder das Mikro für eine heimliche Überwachung nutzen können. Bevor die API Zugriff auf die Hardware bekommt, muss der User diese Nutzung noch explizit als gewünscht bestätigen. Bisher gibt es zudem kaum Webseiten, die die neue API nutzen, darunter Googles eigene Web Labs-Seite Sketchbots, wo man die neuen Funktionen testen kann.
Kleinere Änderungen betreffen zum Beispiel neue Icons für den Google Cloud Print-Service und natürlich die obligatorischen Sicherheitsfixes. Wer Google Chrome bereits installiert hat, kann entweder abwarten, bis sich der Browser heute oder in den nächsten Tagen von selbst auf Version 21 updatet oder den Update-Vorgang über einen Klick auf „Über Google Chrome“ (zu erreichen über den Werkzeug-Button) selber starten. Wer Google Chrome erstmals testen möchte, kann ihn sich über unsere Download-Seite auf den Rechner laden und installieren. Weitere Infos gibt es im GoogleBlog.
Google Chrome Version 21