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Musik kostenlos hören: Die 5 besten legalen Streaming-Webseiten

musik kostenlos hören iconDen gewünschten Musiktitel eingeben und sofort anhören – das ist der Traum des Internets als Musik-Sammlung. Wer viel Zeit online am Rechner verbringt, kann inzwischen auf MP3-Player, Stereoanlage oder CDs fast verzichten. In den letzten Monaten sind neue komfortable Web-Angebote hinzugekommen, mit denen man Musik kostenlos hören kann. Wir haben eine Top 5 von legalen Streaming-Seiten zusammengestellt – von den Klassikern bis zu den neueren Spotify-Alternativen.

Musik kostenlos hören

Die optimale Webseite, um Musik kostenlos hören zu können, gibt es noch nicht. Das wäre eine, die alle Songs zugänglich macht, in sehr guter Qualität und Übertragungsgeschwindigkeit, die solche Musik empfiehlt und entdecken lässt, die einem wirklich gefallen könnte; und die – last not least – auch noch Künstler und Beteiligte für ihre Arbeit vergütet. Der Download-Markt wächst, legale Streaming-Angebote boomen – aber haben auch ihre Schwierigkeiten und Haken. Im folgenden fünf Wege, um einige dieser Wünsche zu erfüllen – und um auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

1. Der Klassiker: Myspace

myspace logoErste Anlaufstelle für Musik-Streaming im Netz bleibt Myspace, auch wenn die Seite als Soziales Netzwerk deutlich ins Hintertreffen gegenüber Facebook geraten ist. Nahezu jede Band der westlichen Welt präsentiert hier vier, fünf, zehn Songs, die man kostenlos online hören kann. Dazu noch News und Infos, freundschaftliche Verbindungen zwischen Bands, Sonderaktionen wie Album-Premieren, Live-Konzerte und Newcomer der Woche.

downloadMusik kostenlos hören bei Myspace.

2. Radio rund um die Vorlieben: Last.fm

last.fm screenBis April 2010 konnte man bei Last.fm einfach gewünschte Titel suchen und und die gewünsche Musik kostenlos hören. Das On-Demand-Streaming wurde eingestellt, so bleibt dem geneigten Musikfreund aber immer noch die tolle Radio- und Scrobble-Funktion. Man kann bei Last.fm Stichwort, Band oder Künstler eingeben und bekommt einen Musik-Stream mit “ähnlicher” Musik. Das “Beatles”-Radio spielt zwar nie die Beatles selbst, gibt aber ziemlich viel Musik aus demselben Bereich zu entdecken. Wer sich einen Account anlegt, kann mitspeichern lassen, welche Musik er sich anhört – das sogenannte “Scrobbling”. Dann bekommt man einen persönlichen Radio-Stream und Musik empfohlen, die einem mit großer Wahrscheinlichkeit auch wirklich gefällt.

downloadHier geht’s zu Last.fm.

3. Steereo

Für das Musik-Startup Steereo vom Holtzbrinck-Verlag (Die Zeit, Tagesspiegel, StudiVZ…) muss man sich zwar (kostenlos) mit E-Mail anmelden – aber dann geht’s los. Mehr als zwei Millionen Titel durchsuchen, die man einfach in die Leiste unten als temporäre Playlist ziehen kann, sehr simpel und sehr umfangreich, im Browser oder als Desktop-Anwendung oder als App. Das ganze wird durch Werbung finanziert – wer ohne Unterbrechung zur Musik kommen will, kann auch die Flatrate abschließen und bekommt einige Features noch dazu. Bis auf die Anmelde-Hürde ist Steereo auf jeden Fall ein Highlight der Zukunftsmusik.

downloadMusik kostenlos hören bei Steereo

4. Das deutsche Spotify: Simfy

simfyErst ein paar Monate ist Simfy am Start, das auch als gute Alternative zu Spotify gilt – einem werbe- oder abo-finanzierten Musikdienst, den es in Deutschland noch nicht gibt. Bei Simfy kann man einfach auf der Webseite beliebige Künstler, Songs oder Alben eingeben – und sich die Songs abspielen lassen. Simfy bietet laut eigener Angabe 6 Millionen Songs und wird durch Werbung finanziert. Wer die Werbung leid ist, außerdem Playlisten anlegen will, Funktionen wie Download, Offline-Nutzung und mobile App haben will, kann auch die Premium-Version für 9,99 Euro im Monat wählen. Aber auch in der kostenlosen Version kommt Simfy dem Traum einer Online-Jukebox schon sehr nahe.

downloadMusik kostenlos hören bei Simfy.

5. Videoportale: Youtube, Tape.tv und Co. als Musik-Player

tape.tv screenshotWährend noch vor einigen Monaten auf Youtube fast sämtliche Musik auch als Video kursierte, trifft man heute wieder mehr und mehr auf gesperrte Titel. Zwei der größten Plattenfirmen der Welt, Sony und Warner, haben derzeit keine tarifliche Einigigung mit der Google-Tochter Youtube und lassen daher viele ihrer Videos sperren. Ansonsten ist sehr, sehr vieles vorhanden – und wer nicht fündig wird, kann auch bei Tape.tv (Musikfernsehen at its best) oder Vimeo probieren.

downloadMusik kostenlos hören bei Youtube.

Jetzt seid Ihr dran! Habt Ihr weitere Tipps für gute kostenlose und legale Musikseiten für Streaming und Entdeckungen? Wir freuen uns über Kommentare und Hinweise.



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