giga GigaGIGA is back! Musik Musik kostenlos downloadenMusik kostenlos downloaden: MP3s und Portale software Freeware und SharewareFreeware, Vollversionen, Tipps und Tricks Hörbücher Hörbücher kostenlosHörspiele und Hörbücher kostenlos Android Android-NewsAlles zum Thema Android bei androidnews

Legale Musik-Flatrates im Test: Musicmonster, Napster und Co.

musik flatrates iconLegale Musik-Flatrate-Dienste gibt es inzwischen einige in Deutschland, auch wenn andere vielversprechende Angebote wie Spotify oder Pandora hierzulande nicht ohne Proxys erreichbar sind. Die Flatrates unterscheiden sich nochmal von den Tauschbörsen-Technologien und -Nachfolgern wie Bittorrent, Bearshare oder Rapidshare: Zum einen sind sie grundsätzlich legal und kostenpflichtig, zum anderen versprechen sie einen komfortablen Zugriff auf nahezu alle denkbare Musik, so dass die eigene Plattensammlung fast unnötig erscheint. Wir haben uns die Angebote, die man auch kostenlos ausprobieren kann, einmal angesehen und getestet.

Musik-Flatrates: Zwei Modelle

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene verfügbare Flatrate-Modelle: Das eine ist eine durch Kopierschutz-Maßnahmen eingeschränkte Lösung, wo man so viel Musik hören kann, wie man will, aber nicht mit den Dateien machen kann, was man will (Brennen, auf MP3-Player mitnehmen, Sicherheitskopien anlegen – dafür muss man extra zahlen). Diese Art von Flatrate bieten Napster, Musicload und Jamba an.

Die andere Variante sind Angebote, die gesuchte Songs aus Online-Radios mitschneiden und abspielen. Hier bekommt man einfach die MP3s zum Download, kann sie brennen, umwandeln, Kopien anlegen, muss aber unter Umständen über Nacht warten, bis der gewünschte Song mal irgendwo gelaufen ist. Das sind Dienste wie MusicMonster.fm, Musicflat.fm und TuneStar.

Wir haben uns beispielhaft Musicmonster.fm und Napster im Vergleich angesehen, und auch geguckt, wie sich die Flatrates von kostenlosen Online-Diensten wie Last.fm, Grooveshark oder Semsix unterscheiden. Beide Angebote kann man auch für 7 bzw. 14 Tage kostenlos testen.

Musicmonster.fm: Echte MP3-Downloads

Musicmonster.fm funktioniert nach dem Online-Radio-Prinzip von Programmen wie dem Radiotracker: Man sucht nach einem Song, der wird in den verschiedensten Online-Radios gesucht und dann abgespielt sowie mitgeschnitten. Die Songs kann man dann als MP3 herunterladen, so hat man die volle Kompatibilität mit allen MP3-Playern und jeder Musik-Software.

Bei Musicmonster.fm muss man bei der Anmeldung die Adressdaten, Bankverbindung und auch eine Telefonnummer zur PIN-Übermittlung angeben (Code bekommt man nach ca. 10 Sekunden zugeschickt). Hat man sich mit den zugeschickten Login-Daten auf der Homepage angemeldet, muss man noch die Player-Software herunterladen und installieren.

Nun kann man auf der Homepage eingeloggt Songs suchen und zu seiner “Wunschliste” hinzufügen. Nach Alben kann man nur eingeschränkt suchen, hier gibt es eine Gesamtliste von ca. 500 Stück, ansonsten sucht man eben nach Künstler und bekommt die einzelnen Titel angezeigt.

Zum Abspielen und Aufnehmen muss man den Player öffnen. Der Player nimmt die Wunschliste aus dem Profil, spielt sie ab bzw. nimmt sie in Echtzeit auf. Um die Wunschliste zu modifizieren, muss man zurück in den Browser gehen,  wo dann auch öfter mal Pop-Up-Werbung auftaucht.

14 Tage kann man Musicmonster.fm kostenlos testen, dann zahlt man mindestens 6 Monate lang 8,95 Euro pro Monat.

Die Flatrate von Musicmonster.fm ist somit kein Download-Zugriff auf eine riesige Musiksammlung, sondern eine Suche durch Online-Radios, wo dann für den User in Echtzeit mitgeschnitten wird. Man kann in die Wunschliste alles mögliche eintragen, das dann über Nacht laufen lassen und hoffen, dass alles gefunden wurde.

Der große Vorteil von Musicmonster.fm ist, dass man die Songs als MP3s bekommt und dann damit machen kann, was man will. Eine echte Flatrate, wie ich sie mir vorstelle, ist das allerdings nicht. Wer das mal ausprobieren will:

Musicmonster.FM
14 Tage kostenlos testen

Musicflat und TuneStar funktionieren ebenfalls über das Radio-System, also kein Zugriff auf eine Sammlung, sondern Aufnehmen direkt oder über Nacht. Musicflat kann 14 Tage kostenlos getestet werden, dann läuft der Vertrag über 12 Monate und kostet 7,49 Euro pro Monat, bei TuneStar gibt es eine wöchentliche Gebühr von 2,99.

Napster: Abo statt Plattensammlung

Napster war mal der Filesharing-Dienst, der das Musikbusiness in die Krise stürzte. Nach Verurteilung und Schließung der Tauschbörse wurde der Name für ein Flatrate-Abo-System mit Digital Rights Management (DRM) übernommen. Inzwischen bietet Napster mit 8 Millionen Songs die größte Flatrate-Musiksammlung.

Bei Napster braucht man bei der Anmeldung eine E-Mail-Adresse und eine Bankverbindung, und die Software muss man runterladen. Der Player lehnt sich sehr stark an das Apple-Design von iTunes an und fungiert auch sehr intuitiv als Browser durch die Online-Musiksammlung. Man kann nach Künstlern, Songs und Alben suchen, diese dann zur Playlist hinzufügen und nahezu jeden denkbaren Song hören – und auch herunterladen.

napster screenshot

Der Pferdefuß bei Napster ist, dass man nur während der Mitgliedschaft die Songs nutzen darf. Wenn man etwa das Probeabo kündigt, muss man für die heruntergeladenen Songs bezahlen, wenn man die Rechte zum Hören behalten will.  Die Dateien kommen im DRM-geschützten Windows-Audio-Format. Wer sie brennen will, muss extra zahlen. Wer sie auf einem mobilen MP3-Player mitnehmen will, muss ein Napster-to-go-Abo abschließen, das 15 Euro im Monat kostet.

Napster hält zumindest das Flatrate-Versprechen ein, nahezu alle denkbare Musik in einer Musiksammlung zum Hören anzubieten. Aber einfach so runterladen und brennen oder behalten is nich. So eignet sich Napster vor allem für diejenigen, die immer im Napster-Abo bleiben wollen. Sie können für 10 Euro im Monat (also weniger als eine neue CD) sämtliche aktuelle und ältere Musik online und offline hören, die ihnen einfällt; und sie für 15 Euro im Monat auch als Napster-to-go auf ihrem MP3-Player mitnehmen.

Alle Musik statt einer CD im Monat ist durchaus eine Lösung, aber von dem Gedanken, dass Musik einem gehört, muss man hier Abschied nehmen.

Hier kann man
Napster 7 Tage kostenlos testen.

Im ähnlichen Modell gibt es noch Jamba, wo man entweder gleich ein 24-Monate-Abo per SMS abschließt (gelinde gesagt: unseriös) oder 15 Euro für die monatliche Variante zahlt – Songs auf Handy und Computer.   Der T-Online-Shop Musicload bietet “Musik Nonstop” an, das ähnlich wie Napster für 8,95 Euro im Monat eine DRM-Lösung ohne Download und Brennen bietet. Hier gibt es leider keine kostenlose Probezeit, die Auswahl ist aber ähnlich umfassend wie bei Napster (5,5 Millionen vs. 8 Millionen Songs).

Fazit: Insgesamt haben beide Modelle ihre Vor- und Nachteile. Wer sich das Suchen sparen will und gleich das Gewünschte hören, greift zu Napster, wer MP3s downloaden und nicht unbedingt sofort hören will, nimmt einen Dienst wie Musicmonster.fm. Der perfekte Flatrate-Dienst muss aber noch erfunden werden.

Kostenlose MP3-Downloads gibt es auch auf unserer Musik-Downloaden-Sonderseite.

http://www.loadblog.de/wp-content/themes/byty/images/load_pfeil.jpg


und getagged , , , , , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.
Autorenprofile: Peer Göbel
  • ben

    Einen kostenlosen Mitschnittservice bietet übrigens der OMR (onlinemusicrecorder.com).

  • http://www.wolkim.de/news/1396/legale-musik-flatrates-aus-dem-inernet-im-vergleich.html Legale Musik-Flatrates aus dem Inernet im Vergleich

    [...] gegen dieses Treiben werden immer härter, also lohnt es sich einfach nicht, Musik zu klauen. LoadBlog hat Napster und Musicmonster mal verglichen, und macht es somit einfacher, sich für einen [...]

  • http://www.diekritiker.com/story/musik-legal-aus-dem-internet Musik legal aus dem Internet @ Die Kritiker

    Musik legal aus dem Internet…

    Heutzutage wird es immer einfacher, beliebige Lieder zu erwerben. Früher musste man dafür immer in den Plattenladen ……

  • Gunter Zacharias

    Die AGB von Napster liest sich bezüglich der kostenlosen Testphase wie eine Art Zwangsabo mit Verzögerung. Hier reicht nicht einfach registrieren und loslegen, sondern vielmehr soll laut AGB “gekündigt” werden. Es steht aber nirgends auf welchem Wege. Klickt man da nur “ich will nicht mehr”? Es klang hier an, dass man die runtergeladenen Songs in dem Falle nicht mehr nutzen darf und sogar noch bezahlen soll? Nicht ganz deutlich wie das gemeint ist. Kritisch sei einmal angemerkt,dass auch Amazon ein durchaus akzeptables MP3 System hat und die Songs in der Regel qualitativ sehr gut sind und mitunter auch billiger. Das Angebot ist schon reichlich und es lohnt sich zu stöbern. Von daher , wer gibt einem die Gewissheit, dass wenn man 5000 Original CD’s hat, überhaupt noch was sinnvolles dort findet. Wie sind die Versionsbezeichnungen? Gibt es Material was noch nie offziell auf CD veröffentlicht wurde? Vinylaufnahmen? Es muss mich erstmal einer überzeugen anhand von musikalischen Fakten, also Namen und Titeln, die man als Rarität einstufen kann, bevor ich mich blindlinks in ein Abosystem stürze. Gibt es nur “bereitgestellte” MP3 oder wird dort doch noch “wild getauscht” unter den Usern. Ich habe grundsätzlich lieber etwas materielles in der Hand. Also Original CD’s ! Es gibt nur wenig was ich mir noch unbedingt wünschen würde, wenn es die dort geben würde, wäre ich nach 2 Tagen fertig mit downloaden. Ich gehöre nicht zu denjenigen die sich die Festplatten vollmüllen, nur weil es “download” heisst und das die Leitung glühen muss. Was bringen mir die offiziellen Charts ab 1992, wenn ich wenn überhaupt die Charts von 1955 bis 1991 suche. Überzeugungsarbeit?

  • wanna

    Bei allen Einschränkungen ist es sehr positiv, dass Napster inzwischen auch viele Hörbücher im Programm hat:

    http://www.vorhoerer.de/2013/05/horbucher-bei-napster-herunterladen/