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http://www.wolkim.de/news/1396/legale-musik-flatrates-aus-dem-inernet-im-vergleich.html Legale Musik-Flatrates aus dem Inernet im Vergleich
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http://www.diekritiker.com/story/musik-legal-aus-dem-internet Musik legal aus dem Internet @ Die Kritiker
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Legale Musik-Flatrates im Test: Musicmonster, Napster und Co.
Musik-Flatrates: Zwei Modelle
Prinzipiell gibt es zwei verschiedene verfügbare Flatrate-Modelle: Das eine ist eine durch Kopierschutz-Maßnahmen eingeschränkte Lösung, wo man so viel Musik hören kann, wie man will, aber nicht mit den Dateien machen kann, was man will (Brennen, auf MP3-Player mitnehmen, Sicherheitskopien anlegen – dafür muss man extra zahlen). Diese Art von Flatrate bieten Napster, Musicload und Jamba an.
Die andere Variante sind Angebote, die gesuchte Songs aus Online-Radios mitschneiden und abspielen. Hier bekommt man einfach die MP3s zum Download, kann sie brennen, umwandeln, Kopien anlegen, muss aber unter Umständen über Nacht warten, bis der gewünschte Song mal irgendwo gelaufen ist. Das sind Dienste wie MusicMonster.fm, Musicflat.fm und TuneStar.
Wir haben uns beispielhaft Musicmonster.fm und Napster im Vergleich angesehen, und auch geguckt, wie sich die Flatrates von kostenlosen Online-Diensten wie Last.fm, Grooveshark oder Semsix unterscheiden. Beide Angebote kann man auch für 7 bzw. 14 Tage kostenlos testen.
Musicmonster.fm: Echte MP3-Downloads
Musicmonster.fm funktioniert nach dem Online-Radio-Prinzip von Programmen wie dem Radiotracker: Man sucht nach einem Song, der wird in den verschiedensten Online-Radios gesucht und dann abgespielt sowie mitgeschnitten. Die Songs kann man dann als MP3 herunterladen, so hat man die volle Kompatibilität mit allen MP3-Playern und jeder Musik-Software.
Nun kann man auf der Homepage eingeloggt Songs suchen und zu seiner “Wunschliste” hinzufügen. Nach Alben kann man nur eingeschränkt suchen, hier gibt es eine Gesamtliste von ca. 500 Stück, ansonsten sucht man eben nach Künstler und bekommt die einzelnen Titel angezeigt.
Zum Abspielen und Aufnehmen muss man den Player öffnen. Der Player nimmt die Wunschliste aus dem Profil, spielt sie ab bzw. nimmt sie in Echtzeit auf. Um die Wunschliste zu modifizieren, muss man zurück in den Browser gehen, wo dann auch öfter mal Pop-Up-Werbung auftaucht.
14 Tage kann man Musicmonster.fm kostenlos testen, dann zahlt man mindestens 6 Monate lang 8,95 Euro pro Monat.
Die Flatrate von Musicmonster.fm ist somit kein Download-Zugriff auf eine riesige Musiksammlung, sondern eine Suche durch Online-Radios, wo dann für den User in Echtzeit mitgeschnitten wird. Man kann in die Wunschliste alles mögliche eintragen, das dann über Nacht laufen lassen und hoffen, dass alles gefunden wurde.
Der große Vorteil von Musicmonster.fm ist, dass man die Songs als MP3s bekommt und dann damit machen kann, was man will. Eine echte Flatrate, wie ich sie mir vorstelle, ist das allerdings nicht. Wer das mal ausprobieren will:
Musicmonster.FM
14 Tage kostenlos testen
Musicflat und TuneStar funktionieren ebenfalls über das Radio-System, also kein Zugriff auf eine Sammlung, sondern Aufnehmen direkt oder über Nacht. Musicflat
kann 14 Tage kostenlos getestet werden, dann läuft der Vertrag über 12 Monate und kostet 7,49 Euro pro Monat, bei TuneStar gibt es eine wöchentliche Gebühr von 2,99.
Napster: Abo statt Plattensammlung
Napster war mal der Filesharing-Dienst, der das Musikbusiness in die Krise stürzte. Nach Verurteilung und Schließung der Tauschbörse wurde der Name für ein Flatrate-Abo-System mit Digital Rights Management (DRM) übernommen. Inzwischen bietet Napster mit 8 Millionen Songs die größte Flatrate-Musiksammlung.
Bei Napster braucht man bei der Anmeldung eine E-Mail-Adresse und eine Bankverbindung, und die Software muss man runterladen. Der Player lehnt sich sehr stark an das Apple-Design von iTunes an und fungiert auch sehr intuitiv als Browser durch die Online-Musiksammlung. Man kann nach Künstlern, Songs und Alben suchen, diese dann zur Playlist hinzufügen und nahezu jeden denkbaren Song hören – und auch herunterladen.
Der Pferdefuß bei Napster ist, dass man nur während der Mitgliedschaft die Songs nutzen darf. Wenn man etwa das Probeabo kündigt, muss man für die heruntergeladenen Songs bezahlen, wenn man die Rechte zum Hören behalten will. Die Dateien kommen im DRM-geschützten Windows-Audio-Format. Wer sie brennen will, muss extra zahlen. Wer sie auf einem mobilen MP3-Player mitnehmen will, muss ein Napster-to-go-Abo abschließen, das 15 Euro im Monat kostet.
Napster hält zumindest das Flatrate-Versprechen ein, nahezu alle denkbare Musik in einer Musiksammlung zum Hören anzubieten. Aber einfach so runterladen und brennen oder behalten is nich. So eignet sich Napster vor allem für diejenigen, die immer im Napster-Abo bleiben wollen. Sie können für 10 Euro im Monat (also weniger als eine neue CD) sämtliche aktuelle und ältere Musik online und offline hören, die ihnen einfällt; und sie für 15 Euro im Monat auch als Napster-to-go auf ihrem MP3-Player mitnehmen.
Alle Musik statt einer CD im Monat ist durchaus eine Lösung, aber von dem Gedanken, dass Musik einem gehört, muss man hier Abschied nehmen.
Napster 7 Tage kostenlos testen
Im ähnlichen Modell gibt es noch Jamba, wo man entweder gleich ein 24-Monate-Abo per SMS abschließt (gelinde gesagt: unseriös) oder 15 Euro für die monatliche Variante zahlt – Songs auf Handy und Computer. Der T-Online-Shop Musicload bietet “Musik Nonstop” an, das ähnlich wie Napster für 8,95 Euro im Monat eine DRM-Lösung ohne Download und Brennen bietet. Hier gibt es leider keine kostenlose Probezeit, die Auswahl ist aber ähnlich umfassend wie bei Napster (5,5 Millionen vs. 8 Millionen Songs).
Fazit: Insgesamt haben beide Modelle ihre Vor- und Nachteile. Wer sich das Suchen sparen will und gleich das Gewünschte hören, greift zu Napster, wer MP3s downloaden und nicht unbedingt sofort hören will, nimmt einen Dienst wie Musicmonster.fm
. Der perfekte Flatrate-Dienst muss aber noch erfunden werden.
Kostenlose MP3-Downloads gibt es auch auf unserer Musik-Downloaden-Sonderseite.