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Samsung Wave II Test: Eine Woche mit dem Bada-Flaggschiff
Samsung Wave II – der erste Kontakt: Kühles Metall
Erstmal friemel ich also die hintere Abdeckung meines G1 ab und entnehme die SIM-Karte. Dann liegt das Wave II zum ersten Mal in meiner Hand. Ein gutes Gefühl: Das Handy hat ein schweres Metallgehäuse, das wertig aussieht und sich auch so anfühlt. Mir gefällt gleich der kühlere Griff, anders als bei einem Kunststoff-Gehäuse. Das Wave II macht also einen edlen ersten Eindruck. Ich öffne die hintere Abdeckung und entnehme den zuvor aufgeladenen Akku. Darunter kann ich meine SIM-Karte wieder einstecken. Das ist etwas fummeliger als beim G1, schließlich habe ich die Karte aber drin. Dann stehe ich vor meinem kleinen Experiment: Eine Woche lang wird das Samsung Wave II jetzt mein Smartphone sein.
Super Clear LCD vs. AMOLED
Starten des Wave II
Beim ersten Start des Wave II können Anzeigesprache, Tastatursprache, die Zeitzone sowie Datum und Uhrzeit eingestellt werden. In meinem Fall muss ich nur das um einige Tage falsche Datum und die Uhrzeit ändern. Danach bietet das Wave II noch an, die “Social Hub” genannte Inbox einzurichten. Hier können diverse Emailer, Twitter und soziale Netzwerke zusammengeführt und in einer einzigen Ansicht gelesen werden. Ich richte meinen Googlemail-Account ein und klicke weiter. Danach erscheint der Bada-Startbildschirm. Alle Einstellungen können natürlich auch nachträglich noch geändert werden.
Samsungs App Store
Vergleich Bada mit Android
Kurz nach dem Start des Wave II bekomme ich drei SMS von T-Mobile, die mich darüber informieren, dass mein T-Mobile MMS konfiguriert wird. Nach der dritten Mail teste ich mal an. Kein Problem: Die MMS kann ich problemlos versenden. Vieles am Wave II erinnert an die Android-Handys von Samsung. So sind sowohl das Hintergrundbild als auch die Icons dieselben. Auch bei der Tastenbelegung gibt es einige Samsung-typische Einstellungen, an die ich mich als HTC-Nutzer erst noch gewöhnen muss. So wird das Wave II zwar wie gewohnt mit der rechten Taste unterhalb des Touchscreens ein- und ausgeschaltet, kann damit aber bei laufendem Betrieb nicht wieder gestartet werden. Dafür dient die kleine Sperrtaste rechts oben an der Seite. Auch auf das Berühren des Touchscreens reagiert das Wave II nicht. Nach einigen Tagen habe ich mich aber umgestellt und mein Finger geht automatisch an die Seite, sobald ich das Wave II in die Hand nehme.
Drücken und halten
Menütaste und Widgets
Wer mit dem Smartphone mehr machen möchte als nur telefonieren, kommt um die große Menütaste in der Mitte nicht herum. Im Menü werden die weitaus meisten Apps und Einstellungen zugänglich gemacht. Die häufig benutzten Apps ins normale Display verschieben wie bei Android geht nicht, das funktioniert nur bei den Samsung Widgets. Von denen gibt es aber nicht so viele, und außer dem Google- und dem Wetter-Widget interessieren sie mich nicht.
Akku und Ladedauer
Am zweiten Tag ist der Akku leer. Ich hänge das Wave II an die Steckdose und warte. Nach exakt 3 Stunden und 6 Minuten gibt das Wave II ein kurzes Klingelzeichen, um anzuzeigen, dass es das Aufladen beendet hat. Von da an hänge ich das Smartphone wie gewohnt jeden Abend über Nacht ans Netz. Das Klingelzeichen nach Beenden des Aufladevorgangs ertönt jetzt zum Glück nicht mehr, da ich den Akku vorher nicht restlos leer gemacht habe.
Virtuelle Tastatur und T9 Trace
Internet-Browser für Bada
Wenig überzeugend ist die vorinstallierte Bada-Version des Internet-Browsers Dolphin. Die Verbindungen stürzten oft ab, sowohl über UMTS als auch WLAN. Wer aus Versehen aus dem Browser herausklickt, muss jedes Mal den Browser neu starten. So macht Surfen wenig Spaß. Den gewohnten Opera Mini habe ich in Samsungs App Store ebenso vergeblich gesucht wie Chrome. Als Alternative bot sich lediglich ein Programm namens Columbus Light an, das mich aber auch nicht begeistern konnte. Wer oft und gerne mit dem Smartphone im Internet surft, wird mit einem Bada-Handy auf die Dauer wohl nicht glücklich werden.
YouTube auf Bada
Lautsprecher und Headset
Wirklich gut hingegen ist der integrierte Lautsprecher des Bada-Smartphones. Bei Videoanrufen kann problemlos über die integrierten Lautsprecher und das Mikro telefoniert werden. Auch beim Abspielen von Musik klingt das Wave II durchaus passabel. Das mitgelieferte Headset konnte ich allerdings nicht testen, da nur ein paar Ohrstöpsel mitgeliefert wurde, das für meine Gehörgänge viel zu groß war. Zumindest mit meinem eigenen Kopfhörer konnte ich aber gut Musik hören. Der Anschluss funktioniert dank 3,5 Klinken-Anschluss auch problemlos. Die Bässe wirkten zwar etwas schwach, ansonsten war der Sound aber recht ausgewogen und klar, auch bei hoher Lautstärke. Als Musikplayer ist das Wave II auf jeden Fall eine gute Wahl.
Verrauschte Bilder aus der Kamera
Samsungs Navigator
Sehr schön gemacht ist dagegen eigentlich die Navigation von Samsung. Im direkten Vergleich mit Google Maps auf Android scheint Maps zwar etwas mehr Information zu bieten, insgesamt schlägt sich Samsung LBS mit Route 66 aber gut. Schier zur Verzweiflung hat mich dann aber unterwegs auf dem Fahrrad die Routenfunktion der Navigation gebracht. Immer wieder habe ich meinen Zielort eingegeben, sowohl über die Tastatur als auch durch Fingerzeig auf der Karte. Der Zielort wurde zwar erst einmal angezeigt, aber nicht übernommen, egal was ich danach gedrückt habe. Zu Hause habe ich mir schließlich das Benutzerhandbuch gegriffen, um herauszufinden, wie zum Teufel man eine Route programmieren kann. Dort finde ich, dass mir leider der Samsung Mobile Navigator fehlt. Erkennen kann ich das laut Benutzerhandbuch aber nur daran, dass die Kurzanleitung nicht mitgeliefert wurde. Im Programm selbst fehlt jeder Hinweis auf die fehlende Funktion. Auch die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Nachrüstung wird mir nicht angeboten.
GPS-Modul und G-Sensor
Fazit Samsung Wave II: Gelungenes Einsteiger-Modell
Ein Top-Smartphone ist das Wave II nicht und will es auch nicht sein. Dennoch bietet es schon eine Menge von dem, was die Topmodelle auszeichnet. Gespart hat Samsung vorrangig an Stellen, wo es nicht wehtut, wie z.B. dem AMOLED-Display, das ich nicht vermisst habe. Beim Handling gibt es ein paar ungewöhnliche Samsung-Lösungen, an die ich mich aber schnell gewöhnt habe. Ansonsten muss Samsung beim Browser und der T9-Trace-Anwendung noch besser werden, damit diese stabiler arbeiten. Pluspunkte konnten vor allem Design und Verarbeitung, die Videotelefonie mit klarer Sprachwiedergabe und der Musikplayer bei mir sammeln. Ich persönlich würde sicher nicht mehr von Android auf Bada umsteigen, dafür müsste ich auf zu viele liebgewonnene Apps verzichten. Dennoch: Ausreden will ich Bada niemandem. Unter Badanation.de gibt es auch ein gut funktionierendes Forum, in dem man bei Problemen erste Hilfe bekommt. Als günstiges Einsteiger-Smartphone ist das Wave II allemal ein guter Tipp.
Das Samsung Wave II mit Bada-System gibt es inzwischen bei Amazon schon ab 320 € oder mit Vertrag z.B. bei Base für 22 € monatlich.