giga GigaGIGA is back! Musik Musik kostenlos downloadenMusik kostenlos downloaden: MP3s und Portale software Freeware und SharewareFreeware, Vollversionen, Tipps und Tricks Hörbücher Hörbücher kostenlosHörspiele und Hörbücher kostenlos Android Android-NewsAlles zum Thema Android bei androidnews

GEZ-Gebühren: Ab 2013 wird pro Haushalt GEZahlt

Die gute alte Rundfunkgebühr wird endlich reformiert. Das war lange überfällig und bedeutet für alle ehrlichen Bürger, die schon jetzt einen mehr oder weniger hohen Betrag für ihre Rundfunkempfangsgeräte entrichten, zunächst einmal keine großen Veränderungen. Diejenigen, die bisher hartnäckig die Existenz eines Gerätes namens Fernsehens in ihrem Wohnzimmer geleugnet oder schlicht vergessen haben, müssen sich nun am Finanzierungsmodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland beteiligen, denn ab 2013 wird die Abgabe pro Haushalt erhoben. Was sich bei den Rundfunkgebühren ändert und wer davon betroffen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Rheinland-Pfalz’ Ministerpräsident Kurt Beck, Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, und sein baden-württembergischer Amtskollege Stefan Mappus, Koordinator für Medien der unionsgeführten Länder, haben am Mittwoch die Katze aus dem Sack gelassen: Die Regierungschefs der Länder haben sich in Berlin auf einer Sitzung der Rundfunkkommission auf ein einfacheres und gerechteres Rundfunkfinanzierungsmodell geeinigt.

GEZ für alle

Die Rundfunkgebühren werden ab 2013 pauschal pro Haushalt erhoben und nicht mehr wie bislang als eine Gerätesteuer. Damit ist künftig jeder Haushalt verpflichtet, Rundfunkgebühren an die Gebühreneinzugszentrale GEZ zu entrichten. Die Höhe der Gebühr soll sich am derzeitigen Satz von 17,98 Euro orientieren, aber immerhin nicht darüber liegen. Ausnahmen zur allgemeinen Gebührenpflicht wird es jedoch weiterhin geben, allerdings nur noch für Hartz-IV-Empfänger.

Die Änderungen bedeuten auch, dass die Zahl und Art der Empfangsgeräte in einem Haushalt für die Höhe der zu entrichtenden Gebühr völlig unerheblich ist – Haushalt ist Haushalt. Bei Firmen soll sich die Höhe der Rundfunkgebühren nach der Zahl der Mitarbeiter und Betriebsstätten richten.

Kontrolleure werden arbeitslos

Bürger, die über mehrere Wohnungen verfügen können sich künftig darüber freuen, dass für Extra-Domizile wahrscheinlich nur eine Zusatzgebühr entrichtet werden muss. Familien, die generationsübergreifend zusammenleben, gelten als ein Haushalt und werden daher nicht mehrfach abkassiert. Und bei Wohngemeinschaften bekommt der Hauptmieter die Rechnung.

Für einen kleinen Teil der Bevölkerung bedeutet die Reform jedoch echte Nachteile: Die Außendienstmitarbeiter der GEZ – bisher auf Provisionsbasis beschäftigt – müssen sich größtenteils neue Betätigungsfelder suchen. Mit der Umstellung auf die Haushaltspauschale verlieren sie ihre vorrangige Aufgabe – die gute alte GEZ bleibt allerdings erhalten.



und getagged , , , , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.
Autorenprofile: Winload.de
  • faunik

    Ziemlich unreflektierter und tendenziöser Beitrag zu einer zum Beispiel im lawblog oder Heiseforum differenziert geführter Diskussion. Wer sich richtig informiert, kann nur gegen diese Pauschalgebühr ohne weitere Konsequenzen zu ziehen sein. Bleibt hier lieber bei download-Tipps, Politik bedeutet doch etwas mehr Recherche.

  • peer

    Während der Artikel im Lawblog natürlich überhaupt nicht tendenziös ist… ;-) Ich finde unseren Artikel dagegen relativ neutral – ist halt kein Aufreger-Artikel. Und ich finde es ein komisches Politik-Verständnis, wenn nur wer etwas dazu schreiben soll, der sich “richtig” informiert und deiner Meinung ist.

  • KeinZwangsfernsehn

    Wenn das stimmt, dass jeder Haushalt zahlen muß, werden die abgezockt , die wirklich kein Fernsehn schauen. Eine solche Regelung muß sofort heftigst gerichtlich weggeklagt werden. Wer in seiner beruflichen Wohnung nicht einmal DSL-Anschluss (schon um GEZ-Forderungen entgegenzuwirken) hat, keinen UMTS- oder Handyvertrag mit Flatrate zum Internetempfang besitzt, das normale Radio zwar bezahlt, aber wegen ungünstiger Lage nicht empfangen kann, soll jetzt trotzdem zum Gebührenzahlen verknackt werden ? Und es soll keine Nachweispflicht mehr geben, obwohl man die Prüfer immer hineingelassen hat ?
    Ein Programm, das den Zuschauer zum nationalpatriotischen Fußballschauen
    vergewaltigt, abendfüllend dem Stefan-Raab-Schlagern-Kommerz oder der Volksmusikdemenz ausliefert , deswegen sogar Nachrichten verschiebt oder gar ausfallen lässt, kulturelle Inhalte von Wer wie die seltenen Jazzübertragungen in die Nacht verschiebt, soll jetzt von denen zwangssubventioniert wedren, die einfach nur eine Wohnung besitzen? Das ist pervers.

  • Bella

    Naja, vielleicht kriegen wir (Singles, “familienpolitische” Blindgänger etc.)
    ja jetzt auch Kindergeld bezahlt. Die Anlagen/Werkzeuge dazu sind vorhanden…… – Dann könnte man sich tatsächlich überlegen, auch GEZ zu bezahlen – aber erst dann

  • jo Kl

    ich sag nur: ein Witz. Wieso nicht ab sofort? Ist doch egal, ob man jetzt oder in Zukunft (in 2 Jahren!) für “nicht erbrachte Leistung” zahlen muß. Frechheit, daß hier von “Reform” gesprochen wird. Die ganze Sache ist eigentlich keinen Kommentar wert…

  • Hochst

    GEZ ist in einer Demokratie eigentlich nicht möglich…..So ist die Geschichte, die Entwicklung und das ganze Geschäftsmodel der GEZ eigentlich einer Diktatur zuzuordnen. Keiner will es aber alle mussen und hier gehts um Geld! Nichtum eine verkehrsberuhigte Zone. Seltsam daß trotz Internet sich sowenig gegen die GEZ auflehnen. Also am ende haben wir es wohl verdient!? Uralte Verträge werden missbraucht um richtig Kohle zu machen! Da wird mir Werbung in Filmen plötzlich richtig Symphatisch. ARD u. ZDF meiden!