Am Mittwoch berichteten wir, dass nach Erscheinen des IE 9 Platform Preview 7 Mozilla-Entwickler Rob Sayre die Gültigkeit der Messergebnisse des SunSpider-Benchmarks anzweifelte. Ein bestimmtes Segment des Schnelligkeitstests sei vom Browser einfach übersprungen worden, so dass dieser schneller durchlief. Ob dies nun absichtlich geschah oder aus Versehen, was bislang offen.
Microsoft dementiert nun Vorwürfe, dass man hier absichtlich geschummelt habe. Vielmehr befinde ich im Benchmark ein Bug. Der neue Internet Explorer ist nun jedoch mit einem “Dead Code Elimination”-Befehl ausgestattet, so dass dieser Bug übersprungen wurde – und damit auch ein Segment des Benchmarks. Mozilla kritisiert den Kompilierungstrick als “unvollständig und unzuverlässig”.
Microsoft hat darauf hin den Browser noch einmal überarbeitet. Die aktuelle Version führt den Test nun korrekt aus.
[via computerbase.de]
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Klassische Musik fristet im Internet ein eher bescheidenes Dasein – aber der SWR ist beständig dabei, diese Lücke zumindest etwas kleiner zu machen. Jede Woche gibt es dort einen neuen Klassik-Gratis-Download, das “SWR2 Musikstück der Woche” – und im Archiv sind über 80 Werke im Stream abrufbar. Diese Woche steht die Ouvertüre für Orchester Nr. 1 C-Dur BWV 1066 von Johann Sebastian Bach zum Download bereit, eingespielt vom SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Sir Roger Norrington.
Irgendjemand fing vor ein paar Tagen damit an, dann machten gefühlte 90% der Facebook-User mit – und auf einmal war man nicht mehr mit Menschen befreundet, sondern mit Kindheitserinnerungen wie Herrn Rossi, Captain Future, Wickie, He-Man, Pumuckl und Calimero, hinzu kamen dann noch Snoopy, Droopey und diverse Superhelden. “Ziel des Spiels: Keine ‘Menschenbilder’ mehr auf Facebook zu sehen, dafür eine richtige Flut an Kindheitserinnerungen!”,
Im Januar wird Apple seine Werbeplattform iAd auch in Deutschland anbieten. Als Partner werden zahlreiche namhafte Unternehmen angekündigt. Hoffentlich sind diese hierzulande begeisterter als in den USA.
Googles Cloud-basierte Textverarbeitung Docs wird in der mobilen Version um Editierfunktionen erweitert. Damit lassen sich nun auch Korrekturen auf den letzten Drücker erledigen.
Obwohl Social Game-Entwickler Zynga inzwischen auch auf diversen anderen Plattformen aktiv ist, bleibt der Fokus dennoch auf Facebook. CityVille erscheint demnächst exklusiv dort und bietet einige interessante Neuerungen.
Wie bringt man Google Street View auf iPhone, iPad und Android? Der Stadtplan-Panoramadienst ist auch auf den Smartphone-/Tablet-Plattformen zügig und einfach nutzbar – in der “Karten”/”Maps”-App. Mit einigen Fingerstrichen bekommt man die Straßenansicht aufs Display – wir zeigen, wie’s geht.
Google startet seinen Kartendienst Street View in Deutschland. Zunächst sind 20 große Städte online, durch 244.000 Anträge zur Unkenntlichmachung tauchen jedoch in vielen Straßenzügen Pixelschleier auf.
Microsoft hat die siebte Platform Preview seines Browsers Internet Explorer 9 veröffentlicht. Diese schlägt sich vor allem im SunSpider-Benchmark überraschend schnell. So schnell, das Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Messung aufkommen.
Mit der Kameratechnologie OASIS lassen sich reale mit virtuellen Elementen verknüpfen. Geht es nach Intel, haucht die Technik schon bald Kinderzimmern neues Leben ein.
Der erste Downloadcontent für Bethesdas Fallout: New Vegas erscheint noch vor Weihnachten – jedoch exklusiv für die Xbox 360. Im Addon begibt man sich auf die Suche nach dem Schatz der Sierra Madre.
Das Freundschaftsspiel Deutschland – Schweden wird am heutigen Mittwoch nicht nur live im Fernsehen übertragen, sondern läuft auch offiziell im Netz als Live-Stream. Bundestrainer Jogi Löw nutzt die Begegnung abseits der EM-Qualifikation als Test für die kommende Spieler-Generation: Zum Aufgebot gehören gleich vier Neuberufungen, die in der turbulenten Bundesliga-Saison ihr Potential gezeigt haben. Für den langen Fußball-Abend wird bereits um 18 Uhr das Spiel Brasilien – Argentinien im Live-Stream gezeigt, um 20.30 Uhr ist dann Anpfiff in Göteborg und im Netz.

Das Jahr neigt sich noch nicht wirklich dem Ende zu, wir haben noch sechs Wochen – und trotzdem fangen jetzt schon die “Best Of”-Listen an. Das Musikblog “Cause=Time” hat so eine Liste veröffentlicht, von der wir alle etwas haben, nämlich die der 19 besten Remixe des laufenden Jahres (fragt bitte nicht, wieso es ausgerechnet 19 sind und nicht z.B. 20, das wissen wir auch nicht). Unter dem Titel “Friday Remixes” gibt’s die Songs als Free-MP3 zum Download kostenlos, darunter welche von Rihanna, Beyonce, Gorillaz, Eminem und Daft Punk…
Yahoo! erweitert sein Onlineportal sowie seinen Instant Messenger um zahlreiche Features wie Social Gaming und lokale Angebote. Den überwiegenden Teil der Neuerungen kennt man bereits.
Facebook kündigt an, SMS, E-Mail und Chat in einem Nachrichtendienst zu fusionieren. Spekulationen über einen kommenden E-Mail-Dienst von Facebook werden von Zuckerberg zerstreut.
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Google Street View: Viele wünschen sich ihre Häuser unverpixelt
Sicher haben gestern diverse Bürger der 20 Großstädte, in denen Google Street View gestartet ist, zunächst einmal ihre Straße aufgesucht. Sofern das eigene Haus unverpixelt ist, muss man gewöhnlich nicht lange die Straße entlangfahren, um eines zu erspähen. Ein wenig schöner Anblick.
Offenbar haben nun auch viele Menschen, die aufgrund der Medienberichterstattung aus dem Bauch heraus Widerspruch eingelegt haben, nun eine Kehrtwende vollzogen. Eigentlich ist dieses Street View doch ganz witzig, und die Milchglasoptik mitten im Ort wenig schön. Jedenfalls twittert Kay Oberdeck, PR-Sprecher von Google Deutschland: “Viele Nutzer bitten uns, dass ihre Häuser wieder in Street View ERKENNBAR gemacht werden sollen. Geht wg. Rohdaten-Löschung leider nicht..”
Es ist demnach also nicht möglich, sein Haus nachträglich entpixeln zu lassen. Dies ist zumindest der offizielle Standpunkt. Zu “hoffen” bliebe natürlich, dass Google einmal mehr einen Fehler beim Datenschutz gemacht hat und die gelöschten Dateien noch irgendwo herumliegen. Überraschen würde es nicht.
Derweil tobt das andere Extrem in der Debatte. Es formiert sich eine Bewegung von Menschen, die sich in ihrer Freiheit eingeschränkt sehen, weil andere Menschen ihre Häuser verpixeln lassen (?). Diese beginnen nun, selbstgeschossene Fotos der Häuser auf den Bilderdienst Panoramio hochzuladen und diese mit Geotags bei Google Maps einzubinden. Differenzierte Einwände werden dabei nicht zugelassen, so dass uns das Streitthema Google Street View noch eine Weile unterhalten dürfte.