Das meist heruntergeladene E-Book für den Amazon Kindle taucht nicht in den Besteller-Listen der großen Zeitungen auf. Und wenn schon der Klappentext (sicher nicht ganz ernst gemeint) darauf hinweist, dass dieser Titel “nicht für Prüde oder Zartbesaitete” geeignet sei, gibt es auch wenig Aussicht, eben jene Platzierung jemals zu erreichen. Dabei geht es nicht etwa um Gewaltverherrlichung, sondern um eine, in einen Roman eingebettete, Geschichte über Kamasutra.
Kamasutra auf dem Kindle? Das klingt zugegeben nicht viel anregender, als die Zutatenliste der Tütensuppen vom örtlichen Discounter. Aber auch daraus lässt sich Pofit schlagen – die richtige Verkaufstaktik vorausgesetzt. Eben diese hatte Christina Brashear vom Verlag Samhain Publishing: stell einen Titel zwei Wochen lang umsonst zum Download bereit, hoffe auf genug positive Leserstimmen und lass die folgenden Interessenten für das Buch zahlen. Schon ist der erste Platz in den Verkaufs-Charts möglich.
Das Review auf Amazon ist sicher nicht ganz unschuldig am Erfolg. Letztendlich bewahrheitet sich die Aussage “Sex Sells” natürlich auch bei Titeln für E-Book-Reader. Doch handelt es sich hier nach Urteil vieler Leser um anspruchsvolle, sinnliche Literatur abseits der etwas eindimensional ausgerichteten Inhalte der Pornoindustrie. Oder um es mit den Worten eines Rezensenten zu sagen: “Warms the heart…and a few other body parts.”
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Der für Microsofts Suchmaschine verantwortliche Manager Yusuf Mehdi hält offenbar nicht all zu viel von Googles Instant Search-Funktion und findet sie eher hinderlich. Was ihn nicht davon abhielt, nach seiner Kritik noch ein paar Grafikspielereien auf Bing vorzustellen.
Neue App ermöglicht Videochat zwischen Android-Handys und iPhone. Tango soll leicht zu bedienen sein und auch reine Sprachtelefonate ohne Video ermöglichen, die Datenverbindung kann über WLAN oder über das Mobilfunknetz hergestellt werden.
In einer Studie wurden die Entwickler von Applikationen für Mobilgeräte zu den Zukunftsaussichten der verschiedenen Systeme befragt. Wenig überraschend führen hier Apples iOS und Googles Android. Langfristig werden letzterem bessere Zukunftschancen vorhergesagt.
Kcccchhhh, bummmm, tsssschcccch… Der Entwickler des Kick Ass-Bookmarklets empfiehlt, beim Nutzen seines Browserbuttons zum Zerstören von Websites selbst die Soundeffekte beiszusteuern. Und man ist geneigt genau das zu tun. Hintergrund: mit dem Kick Ass-Bookmarklet verwandelt man eine Webseite in ein Spielfeld, das dem Videospiel-klassiker Asteroids nachempfunden ist.
Wurde gerade per E-Mail auf einen neuen Texteditor für iPhone und iPad aufmerksam gemacht. PlainText ist kostenlos und bietet eine simple Notizfunktion mit Dropbox-Anschluss. Die App überzeugt durch die schlichte Aufmachung in Papieroptik und bietet durch die Sync-Möglichkeit eine echte Alternative zur iPad-eigenen Notiz-App.
Als Google Mail gelauncht wurde, zeichnete er sich vor allem durch die innovative Konversationsansicht aus, die Mail-Konversationen in einer Thread-Ansicht darstellte. Jedoch gefiel nicht allen Nutzern diese Ansicht, sie wünschten sich eine herkömmliche Übersicht über Mails in zeitlicher Abfolge. Nach über 5 Jahren Existenz von Google Mail ist die Konversationsansicht nun deaktivierbar.

Mozilla hat angekündigt, keine eigenständige Firefox-Version für das iPhone programmieren zu wollen. Das ist vielleicht auch besser so.
Nintendo hat Preis und Umfang der Verkaufsversion seines neuen Handhelds 3DS bekanntgegeben. Diese beziehen sich bislang nur auf den japanischen Markt. Es zeichnet sich jedoch ab, dass der Spaß nicht ganz billig wird.
Sex! Mit diesem Schlagwort ist im Internet viel Geld zu verdienen. Ebenso mit Spielen. Es ist also recht naheliegend, diese beiden Themen zu kombinieren. Ein neuer Dienst nimmt sich nun also einsamer Männerherzen an und offeriert gemeinsames Zocken mit teils zeigewilligen Frauen.
Wir haben uns vor kurzem damit beschäftigt, wie man das beliebte Android-Handy
Wird das Telefonbuch langfristig von sozialen Netzwerken abgelöst? Wenn es nach Skype und Facebook geht, offenbar schon. Die beiden Unternehmen gehen eine Partnerschaft ein, bei der jeweiligen Dienste eng miteinander verzahnt werden.
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Excite hätte Google kaufen können – für 750.000 Dollar
Es hätte im Jahr 1999 einige “interessante Gespräche” mit den Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin gegeben, erzählte Vinod Khosla, der seinerzeit Kapitalgeber für Excite war. Es hätte damals Gespräche zwischen Google und Ecite gegeben. Zunächst wollten Page und Brin Google für 1 Million Dollar verkaufen. Nachdem Excite-Chef George Bell damit nicht einverstanden war, handelte Khosla Google auf 750.000 $ herunter. Woraufhin Bell… erneut absagte und Khosla aus dem Büro schmiss. Heute hat Google einen Börsenwert von 167 Milliarden $, Excite hingegen ging 2001 Bankrott, die Konkursmasse wurde von Ask.com aufgekauft.
Diese Entscheidung mag heute als eine der dümmsten Entscheidungen der jüngeren Geschichte gelten, sollte aber auch im zeitlichen Kontext betrachtet werden: Excite war im Jahr 1999 bereits auf dem absteigenden Ast und gerade erst übernommen worden. Weder war absehbar, dass Google mit AdSense und AdWords ab 2003 das wohl optimale Konzept haben sollte, um mit Werbung im Netz Geld zu verdienen, noch dass die Qualität der Suchergebnisse von Google so viel besser als die der Konkurrenz werden sollten.
Möglicherweise ist es aber auch besser, dass Google eigenständig blieb. Wer weiß – vielleicht müssten wir heute sonst nach Informationen im Netz “exciten”?