Die Gamescom 2010 ist vorbei. Am Ende der letzten Woche ging ein Sturm von Meldungen aus der Spieleindustrie über uns herein. Wir trennen die Spreu vom Weizen und zeigen die wirklich relevanten News aus dem Bereich Games für Konsolen und PC in unserer ultimativen LoadBlog-Zusammenfassung der Gamescom 2010. Hinweis: Die Veröffentlichungstermine der genannten Spiele unterliegen erfahrungsgemäß Schwankungen, können sich also durchaus noch ändern.
Motorola hat seine Update-Pläne für Android-Smartphones veröffentlicht. Während Milestone-Besitzer noch dieses Jahr mit einem Update rechnen können, haben Besitzer eines Dext oder Backflip das Nachsehen. Selbt Android 2.1 bleibt ihnen verwehrt. Mehr lesen »
Das seit 1999 bestehende Unternehmen 3Par ist spezialisiert auf virtellen Speicher und bietet seinen Kunden eine Infrastruktur für Cloud Computing-Lösungen. Dell hat dem Unternehmen am 16. August 18 Dollar pro Aktie, insgesamt etwa 1,13 Milliarden Dollar angeboten. Nun steigt HP ein und bietet dem Unternehmen 24 Dollar pro Aktie – erwa 1,6 Milliarden Dollar. Die Summe wird Cash geboten, also nicht als Teil von Handelsabkommen.
Sollte 3Par auf dieses Angebot eingehen, erwartet HP den Vollzug des Kaufes laut techcrunchit.com bis zum Ende des Kalenderjahres. Laut dem auf techcrunchit.com wiedergebenen Angebotsschreiben würde sich 3Par ideal in die von HP geplante Infrastruktur-Strategie einfügen, die Kunden ein breites Portfolio von Onlinespeicher- Netzwerk und Serverlösungen anbiete.
HP-Manager Dave Donatelli schreibt: “HPs Angebot bietet 3Pars Anteilseignern einen Mehrwerht. Unsere globale Reichweite, der Marktzugang und unser Bekenntnis zur Innovation machen HP zum idealen Partner für 3Par.”
Nun bleibt abzuwarten, die Konkurrent Dell reagiert. Sollten diese ihr Angebot wiederum erhöhen, droht eine Bieterschlacht um 3Par. Und vielleicht werden ja auch noch andere Unternehmen auf den Speicherspezialisten aufmerksam.
Im Moment prangt auf der Seite chatroulette.com lediglich der Hinweis
The experiment #1 is over now. Thanks for participating.
Renewed and updated version of the website will be launched today.
Offenbar sah man den bisherigen anonymen Videochatdienst lediglich im experimentellen Stadium, was ihn nicht daran gehindert hat, enorm erfolgreich zu sein. Eine Rundumerneuerung ist demnach noch für heute geplant. Schon im Juli erweiterte man den Service um die Funktion, seine Chatpartner regional einzugrenzen. Nun wird spekuliert, was es diesmal neues gibt.
mashable.com stellt die Vermutung in den Raum, dass man dem “Penis-Problem” bekommen möchte. Eher regelmäßig als ausnahmesweise wird man einem Chatpartner zugeteilt, der lediglich sein Gemächt einem Publikum präsentieren möchte. Auch Maßnahmen wie die Zusammenarbeit mit der Polizei haben hieran wohl wenig geändert. Denkbar wäres nun zum Beispiel, einen Algorithmus einzuführen, der diejenigen bevorzugt, die selten “genexted”, also weggeklickt werden. Dies könnte sich jedoch in der Umsetzung schwierig gestalten, denn letztenlich sollen ja alle Nutzer versorgt werden. Wie wird entschieden, wer die “unbeliebteren” Nutzer kriegt und wer die populären? Es könnte eine Art Unbeliebtheit-Ghetto entstehen.
Es bleibt also nur abzuwarten, wie das Update aussehen wird. Vielleicht erweitert man das Konzept ja auch um mögliche Profile, was dem Charme der Schlichtheit und der Anonymität jedoch viel rauben würde. In dem Fall wäre Chatroulette nur ein weiterer Webcamchat.
Update: Mittlerweile wartet mit einigen neuen Details auf. Die Seite hat ein komplettes Redesign erfahren und bietet nun wechselnde (und zumeist sehr hässliche) Hintergründe. Außerdem versucht sich das Unternehmen nun durch Werbung für HD-Kameras zu refinanzieren. Am Grundprinzip hat sich voerst jedoch nichts geändert. So wird einem nach wie vor ein anonymer Webcam-Partner zugeteilt.
Rund 254.000 Spielefans ließen sich vergangene Woche nach Köln locken, um die Neuheiten der Computer- und Videospielwelt zu bestaunen. Im vergangenen Jahr, als die Messe zum ersten mal in Köln statt fand, waren es noch (ebenfalls beeindruckende) 245.000 Besucher. Auch die Zahl der Fachbesucher ist mit 18.900 leicht gestiegen (2009: 17.000).
Ebenfalls steigern konnte man die Zahl der Aussteller. Waren es 2009 noch 458, so kamen in diesem Jahr 505 Anbieter, um ihre Produkte zu präsentieren. Mittlerweile ist die Gamescom die größte Spielemesse der Welt. Die legendäre und über viele Jahre größte Messe Electronic Entertainment Expo (E3) in Kalifornien ist mittlerweile eine reine Fachmesse, die Tokyo Game Show hinkt laut Spiegel Online schon seit letztem Jahr der GamesCom um run 60.000 Besucher hinterher.
Neben dem Hang der Videospielhersteller zu Bewegungsspielen war noch ein weiterer Trend auszumachen: der zur Sparsamkeit. Kaum ein Hersteller leistete sich komplexe Aufbauten wie Dschungellandschaften oder Raumschiffe, stattdessen wurde auf mehr Spielstationen gesetzt. Rund 10.000 Bildschirme standen bereit, um dem überwiegend jugendlich-männlichem Publikum 200 Neuvorstellungen und etliche aktuelle Titel zu präsentieren. Dennoch stand man für besonders begehrte Teile wie Call of Duty 7 bis zu 3 Stunden an.
Die nächste Gamescom findet vom 17. – 21. August 2011 wieder in Köln statt.
AMD hat beschlossen, in seinen Prozessoren die 3DNow!-Befehle nicht weiter zu unterstützen. Der Chiphersteller empfiehlt Entwicklern eine Portierung auf Intels SSE-Standards. Mehr lesen »
Auf Facebook kann man jede Person blockieren, selbst solche, mit denen man nicht befreundet ist. Einzige Ausnahme: Mark Zuckerberg, der Facebook-Gründer. Mehr lesen »
Schlafstörungen sind keine schöne Sache. Da wälzt man sich im Bett umher und kann kein Auge zutun, während man am nächsten Tag am Arbeitsplatz, in der Uni oder in der Schule sitzt und am liebsten sofort “wegknacken” würde. Ein Trick von Tinnitus-Patienten, um leichter einschlafen zu können, sind konstante, beruhigende Geräusche im Hintergrund. Solche Geräusche bietet die kostenlose App “Relax and Sleep” für Android-Handys.
Wer das reichhaltige Angebot von Google Books durchstöbert, stellt mit Ernüchterung fest, dass es doch recht mühsam ist, im Browser ganze Bücher zu lesen. Einen besseren Ansatz hat hier die Software GooReader gewählt. Sie holt die Google Books auf den Desktop eures Rechners. Wir haben uns den kostenlosen Download einmal angesehen und sagen, ob das Offline-Lesen von Google Books per GooReader besser funktioniert als die Online-Variante.
Über das Chrome Extensions-Dashboard, in dem normalerweise die, nun ja, Chrome Extensions eingespielt werden, können Entwickler nun auch Apps für den Chrome Web Store intallieren. Danach können sie sich in der neuen Web Store-Umgebung umschauen, jedoch sind nur die eigenen Apps sichtbar.
Neuigkeiten gibt es außerem zum Preismodell: Google verlangt nicht nur 5 % der Einnahmen aus Apps (im Android Market oder in Apples App Store sind es 30 %), sondern pro Transaktion auch weitere 30 Cent als Festbetrag. Der Mindespreis für eine App, sofern nicht kostenlos, ist 1,99 Dollar. Außerdem wird eine einmalige Schutzgebührt von 5 Dollar verlangt, um unseriöse Angebote fern zu halten. Diese Preise gelten jedoch nur, sofern Entwickler das Google-eigene Bezahlsystem Checkout verwenden wollen. Sie können auch auf eigene Systeme oder die von Drittanbietern zurückgreifen.
Desweiteren wird auch das Google-Extension-System neu gestartet. Alle Themes und Extensions werden aus den Gallerien entfernt. Entwickler haben dann die Möglichkeit, Themes und Extensions auch zu verkaufen. Dadurch verändert der Web Store die Browserlandschaft tiefgreifender als gedacht, ist dies doch ein Novum in Bereich Browsergeschäftsmodelle.
Die zwei Modelle, die engadget.com in die Finger bekommen hat, wirken noch recht roh. Die Rückseite besitzt noch keine Abdeckung, und statt des geplanten 4,1-Zoll-OLEDs wurde ein schlichtes LCD verbaut. Vermutlich wird dies in der finalen Version ersetzt sein, zur Bildqualität des Dell Thunder lässt sich aufgrund dessen derzeit jedenfalls noch nichts sagen. Über dem LCD befindet sich jedenfalls ein leicht abgerundetes Glas, was dem Android-Phone eine ganz eigene Haptik verpasst, jedoch die Ansicht des Screens in Schräglage verhindert.
Die Seiten des Gehäuses sind aus Chrom, was das Gerät robust erscheinen lässt. Die Unterseite besteht aus weichem Plastik, um es besser halten zu können. Hier befinden sich außerdem ein Micro-USB-Anschluss und kleine, dennoch recht laute Lautsprecher. Oben befinden sich der Power Button, der recht schwer zu erreichen sein soll und ein 3,5 mm-Anschluss für Kopfhörer. Die Rückseite fällt angenehm auf, da Akku, SIM-Karte und MicroSD-Karte getrennt verbaut sind, so dass diese sich leicht austauschen lassen, ohne alles auseinander nehmen zu müssen. Schlussendlich gibt es noch eine 8 Megapixel-Kamera und ein LED-Blitzlicht.
Die beiden Testgeräte liefen mit Android 1.6, bzw. Android 2.1, was in der finalen Version wahrscheinlich auf Froyo aktualisiert sein wird. Als Prozessor dient der bewährte 1GHz Snapdragon-Prozessor, wobei die Benchmarks noch ein wenig unter denen eines Nexus One mit Android 2.1 liegen.
Für Interessierte bietet engadget.com auch schon mal ein Hands on-Video:
Der Trend geht zur Internetverfilmung. Nach Facebooks Mark Zuckerberg soll nun auch die Gründungsgeschichte der Google-Erfinder Sergey Brin und Larry Page auf Zelluloid gebannt werden. Ein weiteres mal dient ein Enthüllungsbuch als Vorlage. Mehr lesen »
Es gibt kaum eine Band, die Musik im Wechsel zwischen Krach und Stille so gut beherrscht wie die schottischen Post-Rocker von Mogwai: In einem Moment wird man noch von einem wahren Gitarren-Sturm überrollt, und dann herrscht eine so große Stille, dass man sich unwillkürlich vorlehnt, um mitzubekommen, ob da überhaupt noch Musik ist. Den Song “2 Rights Make 1 Wrong” gibt es als kostenlosen Download. Mehr lesen »
Heute startet die Bundesliga 2010/2011, und das Eröffnungsspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Bayern München kann man auch legal im Live-Stream online schauen. Wenn der Rekordmeister gegen den Meister der Vorsaison antritt, ist die ARD live dabei, danach übernehmen wieder Sky und Liga-Total das Live-Geschäft. Das Bundesliga-Fernsehprogramm haben wir hier schon vorgestellt, jetzt zeigen wir die Möglichkeiten, die Bundesliga im Live-Stream zu verfolgen.
Eine kostenlose iPhone-App mit dem Namen S.N.A.P. informiert den Nutzer darüber, wie sicher der eigene Facebook-Account gestaltet ist. S.N.A.P. heisst soviel wie Social Network Analyzer for Privacy und überprüft die Privatsphäre-Einstellungen des eigenen Facebook-Accounts. Mehr lesen »
Hardware-Hersteller Toshiba stellte auf einer Fachtagung ein neue Technologie zur Speicherung von digitalen Daten vor. Damit sind Festplatten bis 15 Terabyte in den kommenden Jahren möglich. Mehr lesen »
Der Chip-Hersteller Intel übernimmt für 7,7 Mrd. US-Dollar den Sicherheitssoftware-Hersteller McAfee und verspricht sich dadurch vor allem einen stärkeren Einfluss im Mobilfunkmarkt. Die Aktienwelt reagiert positiv. Mehr lesen »
Neue Spiele am TV-Bildschirm oder auf alten Rechnern spielen dank Cloud-Gaming. OnLive kündigt auf der Gamescom an, 2011 den internetbasierten Spieledienstes auch in Europa zu starten. Mehr lesen »
Google reagiert auf die anhaltende Kritik an seinem Dienst Street View und verdoppelt die Frist, in der man Widerspruch einlegen kann. Verzögert sich dadurch auch die Einführung? Mehr lesen »
Gamescom 2010: Die Highlights der Spielmesse
Mehr lesen »