Im Gegensatz zum populären Apple iPad von Apple ist der neue Kindle (ohne Namenszusatz wie “DX”) konsequent auf das Lesen von Büchern ausgerichtet. Die Graustufen-Darstellung durch die E-Ink-Technik hat keine allzu schnelle Reaktionszeit, das heißt das Umblättern einer Seite ist ein Vorgang, der rund eine Sekunde dauern kann. Dafür benötigt die Darstellung einer Seite keine dauerhafte Stromzufuhr – eine Akkuladung im Kindle hält somit Wochen.
Das neue Gerät besitzt einen höheren Kontrast als die Vorgänger. Der 6-Zoll-Screen bleibt gleich groß wie im Vorgänger, bei um 21% verringerter Größe und um 17% verringertem Gewicht. Zudem bietet das Gerät WLAN-Verbindung, einen PDF-Reader und einen integrierten Browser auf WebKit-Basis. Ob Surfen damit wirklich Spaß macht, sei dahingestellt. Nachteil: Auch der neue Kindle kann keine Dateien im offenen ePub-Format öffnen.
Die WLAN-Version des neuen Kindle kostet 140$ (rund 110 €), eine Variante, die zusätzlich UMTS-Verbindungen zulässt, soll später erscheinen und 50 $ mehr kosten. Wer jetzt bestellt, soll das Gerät Mitte September erhalten. Tester bewerten das Gerät positiv. So schreibt etwa die New York Times:
Indes sind einige Argumente unangreifbar: Der neue Kindle besitzt den besten E-Ink-Bildschirm, das schnellste Seitenumblättern, den kleinsten, leichtesten und dünnsten Gerätekörper und den niedrigsten Preis aller E-Reader. Ebenfalls handelt es sich um das am weitesten entwickelte und bequemste Gerät.
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