| Mit Silverlight hat Microsoft eine Runtime für Multimedia-Inhalte im Internet entwickelt, das derzeit den Browser Firefox und den hauseigenen IE unterstützt. |
Die Silverlight-Runtime von Microsoft macht die beiden bekannten Internet-Browser Mozilla Firefox und Microsofts eigenen Internet Explorer sowie Safari fit für die neuen Multimedia-Inhalte des Web, die sich hinter dem Begriff Rich Internet Applications verbergen. Der Opera-Browser wird offiziell zwar nicht unterstützt, mit Einschränkungen ist Silverlight aber inzwischen auch dort nutzbar.
Silverlight bietet dabei eine Runtime, um bestimmte Animationen und Multimedia-Inhalte innerhalb der jeweiligen Browser anzeigen beziehungsweise abspielen zu können. Die Runtime basiert auf der .NET-Plattform von Microsoft. Eine eigene Programmoberfläche bietet Silverlight nicht, sondern integriert sich während der Installation vollständig als Plugin in den erreichbaren und kompatiblen Browsern.
Microsoft vertreibt die Silverlight-Runtime als Freeware, ebenso wie die kostenlosen Konkurrenzprodukte wie Adobe Air, der FlashPlayer und weitere Software-Lösungen für interaktive Inhalte. Silverlight ermöglicht es wie diese beispielsweise im Browser Videostreams zu sehen, animierte Online-Games zu spielen oder Diashows zu betrachten. Auch 3D-Karten oder interaktive Konfiguratoren können mit Silverlight realisiert werden.
Fazit: Als Alternative für Adobes allgegenwärtiges Flash setzt sich Microsofts Silverlight immer mehr durch. Leider hält sich Microsoft nicht immer ganz genau an die Webstandards. Neu in Silverlight 3: - Hardware-Beschleunigung bei Videos
- Videoqualität kann während des Sehens geändert werden
- Out-of-Browser-Technik: Silverlight-Anwendungen offline ausführen
Neu in Silverlight 4: - Druckvorschau
- Unterstützung für Webcams und Mikrofone