| GParted (Gnome Partition Editor) ist unter Linux das vielleicht wichtigste Partitionierungs-Programm, als Live-Linux-CD kann man es auch unter Windows nutzen. |
Wer unter Windows Partitionen anlegen, löschen oder verschieben möchte, muss dafür - abgesehen vom neuen Partitions-Manager
- meist mehr oder weniger tief in die Tasche greifen.
Eine weitere kostenlose Lösung ist das aus der Linux-Welt bekannte GParted, was abgekürzt für Gnome Partition Editor steht. GParted beherrscht ebenfalls alle Partitionierungs-Operationen wie löschen, anlegen, vergrößern oder verkleinern, ist allerdings nicht ganz so anfängerfreundlich wie EaseUS. Wer nicht genau weiß, wie man Partitionen anlegt, sollte GParted besser nicht verwenden. Dafür kann man mit GParted die Festplatte(n) sehr umfangreich neu partitionieren. Und im Gegensatz zu EaseUS beherrscht GParted auch neuere Linux-Formate wie ReiserFS, und nicht nur Ext2 und Ext3.
Dafür ist auch gar kein installiertes Linux erforderlich, das bringt GParted nämlich gleich mit. Die runtergeladene ISO-Datei muss einfach auf eine CD gebrannt werden und kann dann als kleines Live-Linux-System einfach von CD gebootet werden (möglicherweise muss dafür im BIOS erst noch die Boot-Reihenfolge geändert werden). Auf der Projekt-Seite gibt es zudem eine gezippte Version von GParted, die auf USB-Stick gebrannt werden kann. Anweisungen, wie das gemacht wird, gibt es auf der Homepage von GParted.
Allzu oft muss man zum Glück nicht Festplatten partitionieren, da ist es kein Problem in den wenigen Fällen extra ein Live-Linux zu starten. Schwieriger ist da schon der Einsatz des GParted-Programms. Hilfe bietet GParted leider keine, wer nicht weiß, wie man Partitionstabellen anlegt, sollte lieber andere Partitionierungs-Manager nutzen. Ein Tipp ist GParted wegen der umfangreichen Unterstützung für Linux-Formate für alle, die Linux und Windows parallel installieren möchten.