| 7-Zip ist ein Packprogramm, dessen eigenes Dateiformat 7z mit einer hohen Dateikomprimierung beeindruckt. |
In der Freeware-Szene ist
7-Zip inzwischen der Standard-Packer aus dem Open Source Bereich. Das liegt zum einen an der hohen Zahl von Dateiformaten, die 7-Zip beherrscht. Neben den gängigen Packformaten ZIP und RAR sind dies z.B. das Windows-Format CAB, die UNIX / Linux-Formate TAR, RPM und DEB und seltenere Packformate wie GZIP, BZIP2, ARJ, LZH, APM, CHM, Z oder CPIO. Zudem gibt es mit 7z auch ein eigenes Packformat.
Zum anderen weisen die mit 7-Zip gepackten Dateien häufig eine sehr hohe Kompressionsrate auf, die sogar über denen der Platzhirsche WinRAR oder WinZIP liegen kann. Das gilt allerdings nur für das eigene Packformat 7z.
Das Entpacken mit 7-Zip funktioniert ebenso einfach wie das Browsen mit einem Dateimanager.
Entweder man klickt auf die gepackte Datei mit Rechtsklick und wählt aus dem Kontextmenü “Öffnen mit 7-Zip”, oder man öffnet das Programm selbst und sucht über den internen Dateimanager die gepackte Datei auf Festplatte oder externem Speicher. Diese kann mit einem Doppelklick geöffnet werden, sodass man sehen kann, welche Dateien zusammengepackt wurden. Danach kann man entweder Dateien zum Entpacken auswählen oder alle Dateien auf einen Rutsch in einen beliebigen Ordner entpacken lassen.
Um umgekehrt Dateien zu packen erzeugt man im geöffneten Programm zunächst ein Archiv, für das man dann anschließend Dateien auswählt.
Auch nach dem Packen kann man jederzeit beliebig viele Dateien in ein fertiges Archiv ergänzen.
Hinweis: Neben der unten verlinkten 32-Bit Version von 7-Zip gibt es auch eine
64-Bit-Version. Außerdem existiert eine
portable Version, ebenfalls für 32-Bit-Systeme.
Über Sourceforge kann zudem bereits die
Beta-Version von 7-Zip 9.22 runtergeladen werden. Diese bietet ergänzend zur stabilen Version 9.20 auch MSLZ, APM sowie mit Einschränkungen für SWF- und FLV-Dateien. Wegen des Betastadiums ist dies aber noch in einem experimentellen Stadium.